30TAGE IN KIRCHE UND WELT
REZENSIONEN
Bewegungen und Entchristlichung

Roberto Cartocci, Geografia dell’Italia cattolica, Verlag Il Mulino, Bologna 2011, 182 SS., e 15,00.
WELTGESCHEN
Die Erbauer des islamischen Feindbildes
![Die blaue Moschee in Istanbul, die Benedikt XVI. am 30. November 2006 besucht hat. <BR>[© Associated Press/LaPresse]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/81-08-011.jpg )
Die blaue Moschee in Istanbul, die Benedikt XVI. am 30. November 2006 besucht hat.
[© Associated Press/LaPresse]
KULTUR
Totti ist nicht nur Fußball
![Francesco Totti. <BR>[© LaPresse]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/84-08-011.jpg )
Francesco Totti.
[© LaPresse]
Kurznachrichten
![Die Patriarchalbasilika Santa Maria Assunta in Aquileia. [© Romano Siciliani]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/74-08-011.jpg )
Die Patriarchalbasilika Santa Maria Assunta in Aquileia. [© Romano Siciliani]
Erstes Jahrtausend. Methodennotizen
In Settimo cielo, dem Blog des Vatikanisten Sandro Magister (l’Espresso), steht eine Debatte über die katholische Tradition und das Zweite Vatikanische Konzil zu lesen. Hier ein Auszug aus einem Artikel von Prof. Enrico Morini, Dozent für Geschichte des Christentums und der Kirchen an der Universität Bologna (veröffentlicht am 15. Juli): „Das Problem ist nicht, was man unter Tradition versteht, sondern, ob es einen Moment gegeben hat, in dem im Westen etwas passiert ist, das bewirkt hat, dass dieser vitale Fluss zwar nie unterbrochen wurde – ich will hier Gottlob nicht die Treue meiner Kirche zur Tradition in Frage stellen! –, aber sozusagen trüb geworden ist. Meiner Meinung nach ist das vor allem am Ende des ersten Jahrtausends deutlich geworden – weshalb ich auch gerade in der Rückkehr zur gemeinsamen Erfahrung der ungeteilten Kirche ein hermeneutisches Kriterium des Zweiten Vatikanischen Konzils ausmachen kann. Laut diesem Kriterium hätte auch die Orthodoxie eine solche „Reform“ ihres kirchlichen Lebens notwendig, wenngleich in einem etwas geringeren Ausmaß als der römisch-katholische Westen. Ja, sie hat bereits damit begonnen (man denke nur an die von der russischen Emigrations-Theologie vorangetriebene „Rückkehr der Väter“). Und sollte diese Rückkehr zur eigenen Tradition auch die Quellen der orthodoxen Ekklesiologie erreichen und diese von den unreinen Elementen befreien, die sich in den Jahren der Polemik angesammelt haben –, dann gäbe es vielleicht sogar für das furchtbare Problem des römischen Primats Lösungen, die heute noch unvorstellbar sind. Wie viel es in diesem Bereich der katholischen Kirche noch zu tun gibt [...], hat in den vergangenen Tagen die vorhergesagte Nachfolge auf dem Mailänder Bischofsstuhl gezeigt: ohne diese Wahl hier auch nur im Geringsten in Zweifel stellen zu wollen – schließlich handelt es sich bei dem Erwählten um eine herausragende Persönlichkeit – hat mich die Methode doch recht sprachlos gemacht. Einen Bischof von einer großen Kirche, die sich apostolischer Wurzeln rühmt (Aquileia – Grado – Venedig), in eine andere große Kirche zu versetzen, die sich nicht nur einer bedeutenden Gegenwart, sondern auch einer ebenso bedeutenden Vergangenheit rühmen kann (man denke nur an die ambrosianische Tradition), erinnert doch sehr an die Versetzung eines verdienten Beamten von einer Präfektur in eine andere, die zwar schwieriger, aber auch mit einem größeren Prestige verbunden ist. Die Episode erschien mir von starker ekklesiologischer Unausgewogenheit zu sein.“

Paul VI. bei der Seelenmesse für Aldo Moro (13. Mai 1978, Sankt Johann im Lateran).
Wie in den Tagen der Ermordung Aldo Moros (9. Mai1978)
Im Corriere della Sera (28. August) stellt Alberto Melloni Überlegungen über den Beitrag des italienischen Staates zur Unterstützung der Kirche („8 per mille“) an: „Das Geld für die CEI (italienische Bischofskonferenz) ist (fast immer) gut angelegt worden: Dank dieses Beitrags wurde ein Kulturerbe erhalten, das der Kultgebäude-Fonds des Innenministeriums nicht hätte bewahren können: Man hat viel Solidarität finanziert. Aber es gibt auch Schattenseiten: „8 per mille“ hat sicher auch Eigeninteressen gefördert und manipulierbaren Konsens gekauft, hat formatlosen Vertretern der Finanz und Kultur sein Vertrauen geschenkt und als Deckmantel fungiert für wenig rühmliche Aktionen (und schließlich gilt – wie ein großer italienischer Kardinal erklärt hat – in Gelddingen nicht umsonst, dass „kriminelle Priester stets Kriminellen trauen, weil sie selbst kriminell sind; die guten Priester dagegen den Kriminellen trauen, weil sie gut sind“). [...] Besagter Geldbeitrag hat jedoch etwas sehr viel Tiefergehendes in der italienischen Kirche bewirkt: es hat ihren Glauben an die Armut als notwendigem Weg für die Kirche geweckt, gemäß den klaren Vorgaben der Konzilskonstitution Lumen gentium 8. Denn – wie uns das Bekanntwerden der Episoden von Pädophilie gelehrt hat – kann jeder evangelische Rat auf oberflächliche oder tiefgehende Weise gelebt werden: ebenso wie die Oberflächlichkeit der Schamlosigkeit gehuldigt hat, stärkt eine auch noch so geringe Aufrichtigkeit die Tugend. So hat der geringe Glaube an die Armut die Kirche sozusagen einer Glaubwürdigkeit beraubt, der sie so dringend bedarf, wenn sie in der Wende, die wir heute erleben, im Land ein einender Faktor sein will [...]. Etwas Reines und Unpolitisches wie ein derartiges Glaubensbekenntnis – mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen in Sachen Strenge und Transparenz – würde den Bischöfen jene Namhaftigkeit verleihen, derer sie bedürfen, die doch die Augenzeugen des Bedauerns und der unerbittlichen kirchlichen Machtkämpfe sind: und die das Land noch notwendiger braucht. In den dunklen Tagen der postfaschistischen Zeit – vom 8. September 1943 bis 9. Mai 1978 – hat Italien in der Kirche eine haltbare Stütze gefunden und die Kirche konnte mit jenen mutigen Gesten eine Glaubwürdigkeit erlangen, von der sie jahrzehntelang gezehrt hat. Niemand kann ausschließen, dass unserem Land Tage bevorstehen, die zwar anders in der Form, aber doch nicht weniger anspruchsvoll in der Substanz sein mögen.“
Kirche/3
Messori: Das erste Jahrtausend und die Kirche, die nicht unsere Kirche ist, sondern die des Herrn
Vittorio Messori stellt im Corriere della Sera (31. August) Überlegungen zum Rückgang der Berufungen an, von dem verschiedene Kongregationen betroffen sind. Hier seine Schlussfolgerung: „Es ist gewiss schmerzlich, den Untergang von Institutionen mit ansehen zu müssen, die sehr verdienstvoll waren und viele Heilige hervorgebracht haben; den Schmerz der Christen zu sehen, die ihr Leben ganz in den Dienst von (Ordens-)Familien gestellt haben, die sie liebten und die sie nun dahinschwinden sehen. Doch in der Perspektive des Glaubens kann es nichts wirklich Beunruhigendes geben. Die Vorsehung, die die Geschicke der Geschichte lenkt (und umso mehr die Kirche, Leib Christi), weiß, was sie tut: „Alles ist Gnade“, um es mit den Worten zu sagen, die Bernanos seinen Landpfarrer am Ende seines Lebens sprechen lässt. Die Kirche ist kein Fossil, sondern ein lebendiger Baum, an dem manche Äste verdorren, anderen dagegen hervorsprießen und aufblühen. Wer ihre Geschichte kennt, der weiß, dass in ihr – dem Beispiel ihres Gründers folgend – auf den Tod die Auferstehung folgt, oft in unvorhergesehenen Formen. Man darf nicht vergessen, dass es im ersten christlichen Jahrtausend viele Weltpriester und Mönche gegeben hat: die Ordensfamilien tauchen erst ab dem 2. Jahrtausend auf. Mönche und Nonnen hat es viele Jahrhunderte lang nicht gegeben, weshalb es sie – eine ruhmreiche und nostalgische Erinnerung hinterlassend – auch in Zukunft nicht geben könnte (das ist eine zum äußersten gedachte Hypothese). Sie könnten aber auch weniger Gewicht und Einfluss haben. Gewiss ist, dass in jeder Generation in vielen Christen das Bedürfnis weiterleben wird, das Evangelium sine glossa, in seiner Radikalität, zu leben. Welches neue Gesicht wird das geweihte Leben in Sachen persönlicher Vervollkommnung und Dienst am Nächsten annehmen? Nun ja, es ist uns nicht gegeben, die Zukunft vorherzusehen: Das ist das Monopol Dessen, der durch einfache Menschen eine Kirche lenkt, die nicht die unsrige ist, sondern die Seine.“
Kardinäle
Kardinäle Noè, Ambrozic und Deskur verstorben
Am 24. Juli verstarb der lombardische Kardinal Virgilio Noè (89), emeritierter Erzpriester der Petersbasilika im Vatikan. Am 26. August starb der kanadische Kardinal Aloysius Matthew Ambrozic (81), emeritierter Erzbischof von Toronto. Am 3. September starb der polnische Kardinal Andrzej Maria Deskur (87), emeritierter Präsident des Päpstlichen Rats für die sozialen Kommunikationsmittel. An diesem Tag zählt das Kardinalskollegium 193 Mitglieder, 114 davon sind in einem eventuellen Konklave wahlberechtigt.
![Giuseppe Bertello. <BR>[© Romano Siciliani]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/79-08-011.jpg)
Giuseppe Bertello.
[© Romano Siciliani]
Bertello und Sciacca an der Leitung des vatikanischen Governatorats
Am 3. September nahm Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Kardinal Giovanni Lajolo (76) an unter dem Vorbehalt, dass er das Amt des Präsidenten der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt und Präsident des vatikanischen Governatorats, „bis zum 1. Oktober 2011“ beibehalte, „mit allen Befugnissen, die mit diesen Ämtern zusammenhängen“. Gleichzeitig ernannte der Papst auch den Nachfolger von Kardinal Lajolo: den aus dem Piemont stammenden Erzbischof Giuseppe Bertello (69), seit 2007 Apostolischer Nuntius in der Republik San Marino, „der besagte Ämter am kommenden 1. Oktober übernehmen wird“. Am 3. September ernannte Benedikt XVI. den aus Sizilien stammenden Msgr. Giuseppe Sciacca (56) zum Sekretär des Governatorats und übertrug ihm den Titularsitz Vittoriana. Sciacca empfing 1978 für die Diözese Acireale die Priesterweihe und war seit 1999 Prälat-Auditor des Gerichts der Römischen Rota.
Heiliger Stuhl/2
O’Brien Pro-Großmeister des Ordens vom Heiligen Grab
Am 29. August nahm der Papst das Rücktrittsgesuch von Kardinal John Patrick Foley (76) vom Amt des Großmeisters des Ritterordens vom Heiligen Grab von Jerusalem an und ernannte Msgr. Edwin Frederick O’Brien (72) zum Pro-Großmeister. Er war seit 2007 Erzbischof von Baltimore.
Nahost/1
Israel und die Angst vor dem Frieden
„Die israelischen Politiker sind vom Frieden eingeschüchtert. Sie erzittern bei dem Gedanken an die Möglichkeit des Friedens. Denn sie wissen beim besten Willen nicht, wie sie ohne Krieg, ohne allgemeine Mobilisierung leben sollen. Israel sieht die Raketen, die auf die Städte in den Grenzgebieten fallen, nicht als absolutes Übel an. Im Gegenteil: die Politiker wären besorgt, um nicht zu sagen, alarmiert, wenn es dieses Feuer nicht regnen würde.“ Diese Worte von Zygmunt Bauman, polnischer Jude, der die Schrecken der Schoah und der Massenmassaker Stalins überlebt hat, in einem umstrittenen Interview in der polnischen Wochenzeitung Politika (in Italien wiederaufgegriffen vom Corriere della Sera am 2. September).
![Palästinensische Kinder in Gaza. <BR>[© Associated Press/LaPresse]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/80-08-011.jpg)
Palästinensische Kinder in Gaza.
[© Associated Press/LaPresse]
Grossman, der Messianismus und der enge Weg zum Frieden
„“Der Krieg ist nicht unser Schicksal”. Mit einem eindringlichen Appell bringt der israelische Schriftsteller David Grossman auch weiterhin die Meinung zum Ausdruck, dass es einen engen Weg zum Frieden gibt, auch jetzt, wo der Kriegswind wieder heftig zu wehen begonnen hat. “Es fällt uns heute sehr schwer, uns das vorzustellen, weil es bedeuten würde, schmerzliche Kompromisse zu finden”. [...]”Natürlich”, fährt er fort, “besteht immer die Gefahr, dass auf der einen oder anderen Seite neue Fanatiker auftauchen, die alles tun, um jedes Aufkeimen eines Friedens im Keim zu ersticken”.“ So der Beginn eines Artikels (la Repubblica, 21. August), der mit einer anderen Reflexion des israelischen Schriftstellers fortfährt: „Wenn wir intelligent, mutig und geschickt genug wären, zum Frieden zu gelangen, wäre die Welt überrascht zu sehen, dass Israelis und Palästinenser zusammen arbeiten und ihre Talente dazu benutzen können, ein normales Leben zu führen“. Im Hinblick auf die interne Lage in seinem Land meint der Schriftsteller abschließend: „Die Demokratie ist ständig im Rückzug begriffen. Eine Gruppe jüdischer Messianisten hat den ganzen Staat beschlagnahmt. Eine kleine Minderheit diktiert unser Wertesystem, unsere Politik, unsere Zukunft. [...] Ich glaube nicht an den guten Willen der arabischen Länder. Aber die Armee darf nicht das einzige Mittel sein, um hierbleiben zu können.“
![Eine Firmenniederlassung von Lehman Brothers. <BR>[© Associated Press/LaPresse]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/82-08-011.jpg)
Eine Firmenniederlassung von Lehman Brothers.
[© Associated Press/LaPresse]
Finanz und organisiertes Verbrechen wollen keine Bindungen
„Die Staaten haben sich immer auf zwei Angelpunkte gestützt: Macht (also die Dinge tun) und Politik (die Dinge planen und organisieren). Die Globalisierung bewegt sich ohne Politik. Sie braucht Schnelligkeit, will keine Bindungen. Ein bisschen wie das organisierte Verbrechen. Regeln sind ein Hindernis, und deshalb sind die blühendsten Märkte auf der Welt auch der des organisierten Verbrechens und der der Finanz. Ganz gleich, ob sie “schmutzig” oder “sauber” sind. Wenn das nicht zu denken gibt“. So Zygmunt Bauman, Soziologe und Philosoph, in La Stampa (7 August).
![Warren Buffet. <BR>[© Associated Press/LaPresse]](http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/83-08-011.jpg )
Warren Buffet.
[© Associated Press/LaPresse]
Die New York Times und die Zweifel an den Rating-Agenturen
Unmittelbar nach der Deklassierung der Rating-Aktivität der amerikanischen Agentur Standard & Poor’s, die tragische Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hatte, schrieb Paul Krugman, Wirtschaftsnobelpreisträger und namhafter Journalist der New York Times: „Das enorme amerikanische Bilanzdefizit ist vor allem ein Ergebnis der Wirtschaftsrezession, die auf die Finanzkrise des Jahres 2008 folgte. Wie die anderen Rating-Agenturen hat auch S&P entscheidend zu dieser Krise beigetragen, indem sie von Hypothekendarlehen garantierte assets, die sich in der Folge als Giftmüllpapiere erwiesen haben, mit AAA-rating “prämiert” hatte. Aber das war nicht die einzige Fehlbeurteilung. Es ist bekannt, dass S&P den Lehman Brothers – deren Bankrott weltweit Panik auslöste – ein A-rating gegeben hat – und zwar noch in dem Monat, in dem die Firma pleite ging! Und wie hat die Rating-Agentur auf die Pleite der von ihr mit A-rating bewerteten Firma reagiert? Mit einer offiziellen Stellungnahme, in der dementiert wurde, auch nur irgendeinen Fehler gemacht zu haben. Das sind also die Leute, die heute die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika beurteilen wollen?“ (la Repubblica, 9. August).
USA
Wenn der Staat die Interessen des Stärkeren vertritt
„Während der Großteil der Amerikaner nur mit Mühe bis zum Monatsende durchkommt, kommen wir Überreichen immer noch in den Genuss außergewöhnlicher Steuererleichterungen. [...] Das und andere Vorteile regnet es uns im wahrsten Sinne des Wortes vom Himmel dank der Gesetzgeber in Washington, die sich verpflichtet fühlen, unsere Interessen zu wahren, fast als wären wir gefleckte Eulen oder irgendeine andere, vom Aussterben bedrohte Rasse.“ Ein Auszug aus dem Artikel des amerikanischen Magnaten Warren Buffet (New York Times, wiederaufgegriffen in der Repubblica am 17. August), der in den USA und in der Welt ein großes Echo ausgelöst hat.
Diplomatie/1
Diplomatische Beziehungen zwischen Heiligem Stuhl und Malaysia
Am 27. Juli erfolgte die offizielle Ankündigung des Beschlusses des Heiligen Stuhls, volle diplomatische Beziehungen zu Malaysia anzuknüpfen.
Diplomatie/2
Neue Nuntien in Japan und Kuba
Am 6. August wurde der italienische Erzbischof Bruno Musarò (63) zum Nuntius in Kuba ernannt; seit 2009 war er Päpstlicher Vertreter in Peru. Am 15. August wurde der indische Erzbischof Joseph Chennoth (68) zum Apostolischen Nuntius in Japan ernannt; seit 2005 war er Päpstlicher Vertreter in Tansania.