Rubriken
Aus Nr.11 - 2010


PAPST.

Franziskus, das Brevier und die Eucharistie


IBreviarium sancti Francisci/I, c. 197r.

IBreviarium sancti Francisci/I, c. 197r.

Am 4. November schickte Papst Benedikt XVI. eine Botschaft an die italienischen Bischöfe, die zur Generalversammlung zusammengekommen waren: „Ihr habt Euch in diesen Tagen in Assisi versammelt, der Stadt, in welcher ‚der Welt eine Sonne geboren‘ (Dante, Paradies, XI. Gesang) und dann vom verehrungswürdigen Pius XII., zum Patron Italiens ausgerufen worden ist: Der hl. Franziskus, der seine Frische und Aktualität bewahrt hat – die Heiligen gehen niemals unter! –, was dem Umstand zu verdanken ist, dass er sich Christus, dessen lebende Ikone er war, völlig gleichgestaltet hatte.
Wie unsere, so war auch die Zeit, in welcher der hl. Franziskus lebte, von tiefgreifenden kulturellen Veränderungen geprägt, die von der Entstehung der Universitäten, von der Entwicklung der Stadtgemeinden und von der Verbreitung neuer religiöser Erfahrungen begünstigt wurden.
Gerade in jener Zeit leitete die Kirche dank des Wirkens von Papst Innozenz III. – derselbe Papst, von dem der Poverello aus Assisi die erste kirchenrechtliche Anerkennung erhalten hat – eine tiefgreifende Liturgiereform ein. Herausragender Ausdruck dieser Entwicklung ist das IV. Laterankonzil (1215), das zu seinen fruchtbaren Ergebnissen das ‚Brevier‘ zählen kann. Dieses Gebetbuch nahm den Reichtum der theologischen Reflexion und des Gebetslebens des vorangegangenen Jahrtausends in sich auf. Franziskus und seine Brüder nahmen es an und machten sich das liturgische Gebet des Papstes zu eigen: Auf diese Weise hörte der Heilige das Wort Gottes und meditierte ausdauernd darüber, um es sich anzueignen und dann in die Gebete, die er verfasste, wie überhaupt in alle seine Schriften zu übertragen.
Das IV. Laterankonzil, das sich mit besonderer Aufmerksamkeit dem Altarsakrament widmete, führte in das Glaubensbekenntnis den Begriff ‚Transsubstantiation‘ ein, um die tatsächliche Gegenwart Christi im eucharistischen Opfer zu bestätigen: ‚Sein Leib und sein Blut sind unter den Gestalten von Brot und Wein, wahrhaft im Sakrament des Altars enthalten, wenn durch göttliche Macht das Brot in den Leib und der Wein in das Blut wesenhaft verwandelt wird‘ (DS 802). Aus der Teilnahme an der heiligen Messe und aus dem frommen Empfang der heiligen Kommunion entspringt das dem Evangelium gemäße Leben des hl. Franziskus und seine Berufung, den Weg des gekreuzigten Christus nachzugehen: ‚Der Herr‘, so lesen wir im Testament von 1226, ‚gab mir soviel Glauben in den Kirchen, dass ich einfach so betete und sprach: Dich, Herr Jesus, beten wir in allen deinen Kirchen auf der ganzen Welt an und loben dich, da du mit deinem Kreuz die Welt erlöst hast‘ (Fontes Franciscani, 111).
Aus dieser Erfahrung entspringt auch seine große Ehrerbietung gegenüber den Priestern und die Mahnung an die Brüder, sie immer und überall zu respektieren, ‚weil ich vom höchsten Sohn Gottes leiblich in dieser Welt nichts anderes sehe als den allerheiligsten Leib und sein Blut, die allein sie konsekrieren und nur sie den anderen spenden‘ (Fontes Franciscani, 113).
Welch große Verantwortung für das Leben, liebe Brüder, folgt angesichts dieses Geschenkes daraus für jeden von uns! ‚Achtet auf eure Würde, priesterliche Brüder‘, empfahl Franziskus weiter, und seid heilig, weil er heilig ist‘ (Schreiben an das Generalkapitel und an alle Brüder, in: Fontes Franciscani, 220)! Ja, die Heiligkeit der Eucharistie verlangt, dass man dieses Mysterium im Wissen um seine Großartigkeit, Bedeutung und Wirksamkeit für das christliche Leben feiert, aber sie fordert von jedem von uns auch Reinheit, Konsequenz und ein heiligmäßiges Leben, damit wir lebendige Zeugen des einzigartigen Liebesopfers Christi sind.
Der Heilige aus Assisi hörte nicht auf, betrachtend darüber nachzudenken, dass ‚sich der Herr des Universums, Gott und Sohn Gottes, so erniedrigte, dass er sich um unserer Rettung willen im unscheinbaren Brot verbarg‘ (ebd., 221), und mit Eindringlichkeit bat er seine Brüder: ‚Ich bitte euch, mehr als ich es für mich selbst tun würde, dass ihr, wenn es angebracht ist und ihr es als notwendig anseht, die Priester demütig anfleht, dass sie den Heiligsten Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus und die heiligen Namen und seine Worte, die den Leib konsekrieren, über alle Dinge verehren‘ (Brief an alle Kustoden, in: Fontes Franciscani, 241).“




NAHER OSTEN.

Amos Oz, die Fanatiker und die Frohe Botschaft


Amos Oz. [© LaPresse]

Amos Oz. [© LaPresse]

„Der wahre Zusammenprall der Kulturen hat nichts mit dem zu tun, den Samuel Huntington in seinem berühmten Essay heraufbeschwört. Es ist kein Zusammenstoß zwischen Ost und West, und er hat auch keine Angelpunkte. Für Amos Oz ist es ein Zusammenprall der ‚Fanatiker‘ mit ‚den anderen‘.“ So die Synthese des Interviews mit dem berühmten israelischen Schriftsteller (La Stampa, 7. November). Darin führt er u.a. aus: „Das Problem ist, dass ein Fanatiker immer altruistisch ist, auf einer öffentlichen Bühne agiert, ein großes Interesse an Dir hat, Dich ändern, besser machen will. Ich kann nur sagen: hüte Dich vor denen, deren ganzes Streben darauf ausgerichtet ist, Dich ändern zu wollen“. Am Ende des Interviews stellt Amos Oz fest, dass die Situation im Nahen Osten – wo viele Fanatiker die Spannungen auch noch nähren –, „zwar verfahren ist“, es aber „auch eine gute Nachricht gibt: sowohl Juden als auch Palästinenser haben inzwischen begriffen, dass es die Zwei-Staaten-Lösung geben muss. Sie sind zwar nicht glücklich darüber [...], aber sie wissen, dass es ganz einfach so ist.“





Benedikt XVI. betet vor dem Sarg seiner tödlich verunglückten Haushälterin Manuela Camagni. [© Paolo Galosi]

Benedikt XVI. betet vor dem Sarg seiner tödlich verunglückten Haushälterin Manuela Camagni. [© Paolo Galosi]

Papst
„Wenn wir des Herrn gedenken, dann tun wir es deshalb, weil er zuerst unser gedenkt“

Am 24. November verunglückte Manuela Camagni, Mitglied der päpstlichen Familie, die gemeinsam mit drei anderen Laienschwestern der Memores Domini den Haushalt von Papst Benedikt XVI. führte, auf der Via Nomentana in Rom tödlich. In seiner Botschaft anlässlich der Exequien für seine verstorbene Haushälterin kommentierte der Papst folgenden Satz des hl. Paulus: „Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Röm 8, 39)“, wie folgt: „Wenn wir des Herrn gedenken, dann tun wir es deshalb, weil er zuerst unser gedenkt. Wir sind Memores Domini, weil er Memor nostri ist, weil er mit der Liebe eines Vaters, eines Bruders, eines Freundes unser gedenkt, auch im Moment unseres Todes.“
(Übersetzung 30Tage)


Kirche/1
Eine unerklärliche Heilung, die Kardinal Van Thuân zugeschrieben wird

Am 15. November berichtete der Vatikanist der La Stampa, Marco Tosatti, auf seiner Webseite über eine Nachricht der Agentur AsiaNews, die ein mögliches Wunder betrifft, das dem am 16. September 2002 verstorbenen Kardinal François-Xavier Nguyên Van Thuân zugeschrieben wird. Das vermeintliche Wunder betrifft den Seminaristen Joseph Nguyên, Sohn vietnamesischer Einwanderer, die mit dem verstorbenen Kardinal befreundet waren. Im Jahr 2009 – so Tosatti – hatte sich Joseph „eine schwere Lungenentzündung“ zugezogen, zu der noch die „Schweinegrippe“ (H1N1) hinzukam. Nachdem sich die ersten Symptome gezeigt hatten, fiel der junge Mann ins Koma. „Die Ärzte hatten Joseph aufgegeben. Sein Herzschlag war kaum noch zu vernehmen und auch die Gehirnfunktion hatte aufgehört. Der junge Mann war bereits seit Tagen ohne Bewusstsein, als die Ärzte einen alten Freund der Familie um Hilfe baten – den vietnamesischen Kardinal, dessen Seligsprechungsprozess bereits eingeleitet ist. Inzwischen ist Joseph wieder gesund und ans Seminar zurückgekehrt.“ Als der junge Mann aus dem Koma erwachte, behauptete er, sich an nichts erinnern zu können – nur daran, „zweimal Kardinal Van Thuân“ gesehen zu haben. Die Episode liegt nun den Postulatoren des Seligsprechungsprozesses zur Beurteilung vor.


Kirche/2
Kardinäle, Märchen und Kinder

Weihnachtsmärchen aus der Feder italienischer Kardinäle. Das berichtet der Journalist Armando Torno in der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera (6. Dezember) –und meint damit den Erzbischof von Mailand, Kardinal Dionigi Tettamanzi, der das Büchlein Santi subito [Sofort Heilig] herausgegeben hat, Kardinal Carlo Maria Martini und sein Buch Una parola per te [Ein Wort für dich], sowie den Erzbischof von Genua und Präsidenten der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, der einen Brief „an die Jungen und Mädchen des Katechismus“ geschrieben hat. Im Corriere della Sera steht zu lesen: „Erzählt wird eine Geschichte, die die Kinder – so der Rat des Kardinals – ihren Eltern und all jenen weitererzählen sollen, denen sie während der Feiertage begegnen. Darin geht es um einen hektischen Mann, der unterwegs ist, um sich das neueste Handy-Modell zu kaufen, ‚damit man ihn beneidet‘, und der im Kaufrausch die Bettlerin übersieht, die ein Baby im Arm hält und um Almosen bittet. Ein vorbeikommendes Kind dagegen sieht die beiden. ‚Das kleine Herz ist offen für die Kleinen und hüpft vor Staunen‘, schreibt Bagnasco und erzählt weiter: Da sagt das Kind zu der Frau, die es an der Hand hält: ‚Mama, das ist Jesus mit der Muttergottes! Sie suchen vielleicht ein Zuhause. Lassen wir sie zu uns kommen! ‘. Die Worte, die wir in der Katechismusstunde hören hat dieses Kind, wie der Kardinal meint, ‚im Herzen und im Kopf behalten‘. Und diese Worte hört auch der Mann, der ein Handy kaufen will: ‚er ist zutiefst erschüttert‘, denn er fühlt sich auf einmal in die Vergangenheit zurückkatapultiert, in seine Kindheit und deren Weihnachtsfeste zurückversetzt. Die arme Frau und ihr Kind jedoch sind auf einmal ‚spurlos verschwunden‘. Diese gedankliche Reise in die Vergangenheit – so der Kardinal – hat im ‚Herzen des Mannes die Sehnsucht nach der Schönheit, der Einfachheit dessen wieder wachwerden lassen, der die kleinen Dinge mit Staunen zu betrachten versteht und ihre Größe erkennt‘. Diese Begegnung und das, was er gehört hat, lassen ihn ein ‚anderes‘, ‚echtes‘ Weihnachten erleben, ‚ein Fest nicht nur für die Kleinen, sondern für alle, die wieder wie die Kinder werden‘.“


Licht der Welt/1
Ferrara und der “Hirten-Papst”

Laut Giuliano Ferrara können wir im Pontifikat von Benedikt XVI. eine „Paradigmaverschiebung“ beobachten. Seine in einem Editorial vertretene These (Il Foglio am 27. November) stützt sich auf die Lektüre des unlängst erschienenen Interviewbuchs des Papstes, Licht der Welt. „Verstehen wir uns recht: Benedikt bestätigt in seinem Buch mit der üblichen klaren Argumentation die christliche Absage an einige unerträgliche Phänomene der modernen Existenz. Die Substanz aber ändert sich: der Theologe und Philosoph schlug vor, dass sich die Welt so verhalten solle, “als ob es Gott gäbe”, eine Pascalsche, paradoxe und intellektuelle Formel, an der Grenze zwischen Agnostik und Glaube, während sich der Hirte, der – komme was wolle – immer ein geschickter Wolfsjäger ist und bleibt, heute mit dem weisen Appell an seine Herde wendet, an den lebendigen Gott zu glauben. Benedikt bleibt ein Lehrmeister für jene Minderheit seiner Laien-Jüngerschaft, die nicht Teil der Herde ist und deren Glauben liebt und respektiert, aber die Linie seiner pastoralen Lehre büßt zum Teil jene transgressive Anziehungskraft ein, jene provokatorische Kraft, jene Aura der Herausforderung auf dem verräterischen Terrain der Welt, die uns noch gestern in einem gewissen Sinne nachdenken, derilieren, ja glauben ließ, dass wir glauben können.“


Licht der Welt/2
Zizola und die Reform von Paul VI. bis Benedikt XVI.

„Von einem Interview zum anderen, und dazwischen liegen 45 Jahre Kampf um eine Reform der Kirche: am 3. Oktober 1965 erschien im Corriere della Sera ein Interview, das Alberto Cavallari mit Paul VI. geführt hat – zum ersten Mal sprach ein Papst in der Zeitung über die notwendigen Veränderungen in der Kirche. Damals war gerade die letzte Sitzung des Konzils im Gange. Licht der Welt, der Interviewband von Benedikt XVI. dagegen erscheint in einem Moment, in dem die Perspektive der Erneuerung unter den methodischen Schlägen der Restaurierung erlahmt zu sein scheint.“ So Giancarlo Zizola in einem Artikel in der la Repubblica (24. November).


Kardinäle/1
Kardinäle Navarrete und Giordano verstorben

Am 22. November verstarb der spanische Jesuit Kardinal Urbano Navarrete (90). Der ehemalige Rektor der Päpstlichen Universität Gregoriana wurde 2007 von Benedikt XVI. zum Kardinal kreiert.
Am 2. Dezember starb Kardinal Michele Giordano (80), Erzbischof von Neapel von 1987 bis 2006. Johannes Paul II. hatte ihn 1988 zum Kardinal kreiert.
Nach der Kreierung 25 neuer Kardinäle am 20. November zählt das Kardinalskollegium nun 201 Mitglieder, 121 davon sind in einem eventuellen Konklave „Papstwahlberechtigt“.


Kardinäle/2
Kardinal Errázuriz Ossa zurückgetreten

Am 15. Dezember nahm der Papst das Rücktrittsgesuch von Kardinal Francisco Javier Errázuriz Ossa (77) an, seit 1998 Erzbischof von Santiago de Chile. Sein Nachfolger ist der Salesianer Ricardo Ezzati Andrello (68), seit 2006 Erzbischof von Concepción.


Islam/1
Großmufti von Saudi-Arabien: „Der Islam will, ja fordert den Frieden“

„‚Eine der wichtigsten Charakteristiken des Islam ist die Mäßigung, und zwar sowohl in der Religionspraxis als auch im Verhalten der Gläubigen. Ein anderer wichtiger Aspekt ist das Gleichgewicht zwischen Seele, Körper und Geist‘. Aus diesem Grund müssen die Muslime Gewalt und Terrorismus in allen seinen Formen ablehnen. Wer immer derartige Handlungen begeht, verrät die Prinzipien des Islam, einer Religion, die den Frieden will, ja diesen sogar fordert. Diese Botschaft erschallte gestern in der Moschee von Namira, zu Füßen des Berges Arafat, während des Khutba-e-Hajj, der traditionellen Predigt des Großmuftis von Saudi-Arabien Scheich Abdul Aziz für die Pilgerfahrt nach Mekka.“ So der Beginn eines Artikels im L’Osservatore Romano (17. November).


Islam/2
Irak: Schiiten für den Schutz der Christen

„Wir haben die Christen gebeten, ihre Heimat nicht zu verlassen und nicht ins Ausland auszuwandern“, meint der Präsident des regionalen Rates von Najaf im Irak, Scheich Faid al-Shamri. „Unsere Administration hat ein Rundschreiben in alle Provinzen geschickt, um den christlichen Bürgern zu helfen, Unterkunft und Arbeit in der Region zu finden. Es handelt sich um Initiativen, die weder gegen die Verfassung noch gegen die islamische Lehre verstoßen und die uns dazu verpflichten, die Sicherheit der Christen zu gewährleisten und sie vor weiteren Angriffen zu schützen.“ Diese Stellungnahme des irakischen Scheichs erschien in einem Artikel des il Giornale (1. Dezember), in dem betont wird, dass diese Initiative nicht aus “irgendeiner” irakischen Region kommt, sondern aus Najaf, der “heiligen Stadt der Schiiten”.


Orient/1
Benedikt XVI. und China

„Im heutigen Politjargon würde man Papst Benedikt XVI. zweifellos als “Konservativen” bezeichnen. [...] Und gerade deshalb passt das alte amerikanische Sprichwort “nur Nixon konnte nach China gehen” auch so gut auf Benedikt XVI. Aufgrund dessen, was Benedikt XVI. ist und was er repräsentiert, kann er es sich dann und wann schon erlauben, Dinge zu tun, die ein “liberalerer” Papst nicht tun könnte, ohne damit das Schicksal der Kirche zu besiegeln.“ So der Kommentar von John Allen jr. im National Catholic Reporter vom 3. Dezember (Titel: Nur Benedikt könnte nach China gehen).


Orient/2
Bloomberg und China

„Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York, macht keinen Hehl daraus, wie skeptisch er dem neuen Kongress, der aus den Midterm-Wahlen vor einer Woche hervorgegangen ist, gegenübersteht. In einem Interview im Wall Street Journal sagt er [...]: ‚Ich wette, dass die meisten dieser Leute nicht mal einen Pass haben. Wenn wir in den USA nicht aufpassen, kann es uns passieren, dass wir einen Wirtschaftskrieg mit China auslösen nur, weil viele gar nicht wissen, was oder wo China ist! ‘“ (La Stampa, 10. November).


Polen
Jaruzelski Berater des Präsidenten

„Für General Wojciech Jaruzelski fast eine Art de facto-Rehabilitation: Der ehemalige Präsident Polens [zu Zeiten von Solidarnosc, Anm.d. Red.] wurde vom jetzigen Präsidenten Bronislaw Komorowski zu einer Versammlung des Nationalen Sicherheitsrates geladen, die mit der Vorbereitung des erwarteten bilateralen Warschauer Gipfels mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew befasst ist“. So ein Artikel der la Repubblica vom 25. November, in dem diese Einladung als „unerhörte Überraschung“ definiert wird.


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