Rubriken
Aus Nr.08 - 2008


LESERBRIEFE


Der Brief von Alexej II.

Der Brief von Alexej II.

PATRIARCHAT VON MOSKAU UND GANZ RUSSLAND

Es freut mich sehr, dass 30Giorni jetzt auch eine russische Ausgabe hat

Moskau, 6. August 2008

Herrn Dott. Giulio Andreotti,
Senator der italienischen Republik

Lieber Herr Andreotti!
Ihnen und der ganzen Belegschaft Ihrer Zeitschrift 30Giorni vielen Dank für die Zusendung der ersten Nummer der Sonderausgabe in russischer Sprache, die u.a. auch das mit mir geführte Interview enthält.
Es freut mich sehr, dass diese in sieben Sprachen erscheinende massgebende Monatszeitschrift nun auch eine russische Ausgabe hat. Diese Sondernummer enthält reichhaltiges Material über die Geschichte, Kultur und das heutige Leben Russlands wie auch der russisch-orthodoxen Kirche. Ich bin überzeugt davon, dass dieses wohlwollende Interesse an unserem Land und unserer Kirche nicht nur guten Beziehungen zwischen Italien und Russland zuträglich sein wird, sondern auch einem fruchtbaren Dialog des Moskauer Patriarchats mit der römisch-katholischen Kirche in Italien.
Ich wünsche Ihnen und der ganzen Redaktion der Zeitschrift guten Erfolg und alles Gute!
Hochachtungsvoll,

Alexej,
Patriarch von Moskau und ganz Russland


ERZDIÖZESE KARACHI, PAKISTAN

Danke für die russische Ausgabe und das Credo des Gottesvolkes

Karachi, 23. Juli 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti,
Kompliment und vielen Dank!
Ich möchte Ihnen für die mir zugesandte Sondernummer von 30Giorni in russischer Sprache (mit englischem Teil) danken, die in Zusammenarbeit mit dem „World Public Forum – Dialogue of Civilizations“ Moskau entstanden ist. Sie haben ihr zu Recht den Titel „La fede della Russia, l’unità della Chiesa“ [Der Glaube Russlands, die Einheit der Kirche] gegeben. Ein wirklich schönes Geschenk! Danke auch für das Credo des Gottesvolkes von Papst Paul VI.
Kompliment für das große Interesse und Engagement, das Sie an der Ökumene zeigen.
Der Herr schenke seiner Kirche Einheit und Frieden. Darum beten wir.
Nochmals herzlichen Dank! Aufrichtig in Christus, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Ihr

Evarist Pinto,
Erzbischof von Karachi


ERZDIÖZESE MEDELLÍN, KOLUMBIEN

Die russische Ausgabe interessiert uns alle

Medellín, 11. August 2008

Liebe Freunde,
vielen Dank für die mir zugesandte Sonderausgabe in russischer Sprache.
Ich glaube, dass die Lektüre dieser Artikel über den Glauben Russlands, die Einheit der Kirche alle interessieren. Wir beten auch weiter für die volle Gemeinschaft.
Gott segne Sie und begleite all Ihre ausgezeichneten Initiativen für das Vorantreiben der Einheit.
Mit herzlichen Grüßen,

Alberto Giraldo Jaramillo,
Erzbischof von Medellín


BISCHOFSSITZ TUNIS, TUNESIEN

Danke für die russische Ausgabe

Tunis, 28. Juli 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,
über den Erhalt der Sonderausgabe von 30Giorni in russischer Sprache haben wir uns sehr gefreut und möchten Ihnen für diese Geste wie auch für die Arbeit der Redaktion Ihrer Zeitschrift danken.
Wir möchten Ihnen bei dieser Gelegenheit auch die Adresse von Pater Dimitri, von der russischen Kirche in Tunesien, zukommen lassen, die Ihnen vielleicht nützlich sein kann: Rev. Dimitri Netsvetaev – russisch-orthodoxe Kirche – Avenue Mohamed V, 12 – Tunesien.
Hochachtungsvoll,

Maroun Lahham,
Bischof von Tunis


DIÖZESE BIRMINGHAM (ALABAMA), VEREINIGTE STAATEN

Nach dem Willen des Herrn hoffentlich schon bald eine volle Gemeinschaft

Birmingham, 13. August 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti,
danke für die Sonderausgabe von 30Giorni in russischer Sprache (mit einem englischen Teil), entstanden in Zusammenarbeit mit dem „World Public Forum-Dialogue of Civilizations“ von Moskau, mit dem Titel: The faith of Russia, the unity of the Church.
Wir teilen Ihren Wunsch, dass die volle Gemeinschaft schon bald erreicht werden möge, nach dem Willen des Herrn.
Aufrichtig in Christus, Ihr

Robert J. Baker, STD,
Bischof von Birmingham, Alabama






BRIEFE AUS DEN KLÖSTERN


BENEDIKTINERINNEN VOM EMMANUEL-KLOSTER
Sadori, Togo

Wir leben von unserer Hände Arbeit

Sadori, 18. Juni 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
seit vielen Monaten erhalten wir nun schon Ihre Zeitschrift. Wir finden sie sehr interessant, versorgt sie uns doch mit Nachrichten über die Kirche, besonders über unseren Papst Benedikt XVI. Da wir uns kein Abonnement leisten könnten, ist unsere Freude und Dankbarkeit für dieses Geschenk natürlich besonders groß!
Unser Kloster gibt es seit 1995, es ist aber noch nicht ganz fertig. Wir haben erst vor kurzem mit dem Bau einer Kirche begonnen. Im Moment ist alles noch eine einzige große Baustelle. Wir haben uns an verschiedene Stellen gewandt und hoffen, bald die erbetene finanzielle Hilfe zu erhalten.
Wir sind zehn Nonnen und leben von unserer Hände Arbeit: wir stellen Joghurt her, Salami, Sirup, Honig, bauen Zwiebeln und Obst an. Wir führen auch ein Gästehaus. Aber die Situation in Togo ist nicht einfach. Es ist ein Land, das Jahre lang keine Hilfe bekommen hat und sich daher in einer schwierigen Lage befindet. Die Armut ist groß.
Mit Freude haben wir die Büchlein Qui prie sauve son âme erhalten und hoffen auf Zusendung eines weiteren Dutzends für einige Mädchen hier, die sich für das religiöse Leben interessieren und denen wir unter die Arme greifen wollen.
Nochmals vielen herzlichen Dank für die Zusendung Ihrer Zeitschrift. Gerne versichern wir Sie und Ihre Mitarbeiter unseres Gebetsbeistands.

Sr. Spera Anthony, Priorin


DOMINIKANERINNEN VOM KLOSTER SAINT JOSEPH
Seto-shi, Japan

Danke für Chi prega si salva

Seto-shi, 25. Mai 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
vielen herzlichen Dank für die Zusendung der beiden Pakete mit Chi prega si salva in sechs verschiedenen Sprachen.
Sr. Marie-Thomas, unsere Priorin, und alle Mitschwestern beten gerne in Ihren Gebetsanliegen.
Als Zeichen unserer Dankbarkeit übersenden wir Ihnen zwei Abbildungen der Statue des hl. Josef, die uns der Bildhauer Albert Houart geschenkt hat.
Vereint in der Eucharistie, verbleiben wir
Ihre dankbaren Schwestern,

sr. Marie-Dominique


AUGUSTINERINNEN VOM KLOSTER TABALONG
Bohol, Philippinen

Eine kleine Augustinerinnen-Gemeinschaft

Bohol, 23. Mai 2008

Sehr geehrter Herr Senator,
wir sind eine kleine Gemeinschaft kontemplativen Lebens. Einige von uns haben lange Zeit in Italien gelebt.
Wir wissen, wie großzügig Sie sind, vor allem uns Schwestern gegenüber. Vielen Dank für Ihre Großherzigkeit. Wir bitten Sie, uns 30Giorni zuzusenden, damit wir nicht auf die Probleme der Kirche und der Welt vergessen. In der Hoffnung, dass Sie uns diesen Wunsch erfüllen, versichern wir Sie unserer täglichen Fürsprache beim eucharistischen Jesus. Vielen herzlichen Dank auch Ihren Mitarbeitern. In tief empfundener augustinischer Freundschaft,

sr. Emanuela Operiano


KARMELITINNEN VOM KLOSTER DES HEILIGEN PFARRERS VON ARS
Ars sur Formans, Frankreich

Wir haben an zwei von Kardinal Journet gepredigten Exerzitien teilgenommen

Ars sur Formans, 8. August 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti,
eigentlich hätten wir Ihnen sofort für Ihre prompte und großzügige Beantwortung unserer Bitte danken müssen. Das wollten wir auch tun, aber es war leider nicht möglich. Bitte verzeihen Sie uns. Es ist uns aber ein Anliegen, Ihnen zu sagen, wie sehr uns besagte Antwort bereichert hat! Und heute können wir Ihnen auch berichten, dass wir dank der Ausgaben von 30Jours schon vielen Leuten eine Freude machen konnten. Insbesondere einem jungen Priesterfreund, der sie gerade noch rechtzeitig erhalten hat. Er ist nämlich dabei, in eine andere Pfarrei zu wechseln und will nun sowohl seinen alten als auch neuen Pfarrkindern ein paar Ausgaben der Zeitschrift schenken!
Aber kommen wir wieder auf die Nummer von 30Jours zurück, von der wir weitere Kopien erbeten haben und lassen Sie uns ein „persönliches“ Detail, oder besser gesagt, eine persönliche Erfahrung, erzählen (bzgl. des Interviews mit Kardinal Cottier): uns ist nämlich die immense Gnade zuteil geworden, an zwei Exerzitien teilzunehmen, die Kardinal Journet 1973 und 1974 bei uns predigte. Er hätte auch 1975 kommen sollen, doch dann hat ihn der liebe Gott zu sich gerufen! Für uns war es die überwältigende Begegnung mit einem Heiligen, im wahrsten Sinn des Wortes. Eine Begegnung, die unsere Gemeinschaft für immer geprägt hat, auch die jungen Mitschwestern, die später zu uns gestoßen sind und ihn folglich nicht selbst kennen gelernt haben!
In der Erneuerung unseres religiösen Dankes versichern wir Sie und Ihre Mitarbeiter des immerwährenden Gebetsbeistands der

karmelitinnen von Ars


KARMELITINNEN-KLOSTER „MARIA KÖNIGIN“
Stolberg-Zweifall, Deutschland

Ich habe Schlier vor seinem Tod gepflegt

Stolberg-Zweifall, 22. Juni 2008

Sehr geehrter Herr Giulio Andreotti,
als Schwester des Karmelitinnenklosters Maria Königin aus Stolberg (Rheinland), Deutschland, möchten wir uns auf diesem Wege für das Geschenk der Zeitschrift 30Tage mit einem recht herzlichen „Vergelt’s Gott“ bei Ihnen bedanken. In diesem Zusammenhang wollten wir einmal wissen, wer der gute Spender des Geschenks ist. Es ist für uns eine große Hilfe für unser geistlich-theologisches Studium, da Ihr journalistisches Niveau sehr in Ordnung ist. In der Nummer 2/2008 haben Sie einen Bericht von Prof. Dr. Heinrich Schlier gebracht. Dazu muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diesen Theologen von Weltruf als Pflegekraft auf der Station des St.-Petrus-Krankenhauses in Bonn pflegen durfte bis zu seinem Heimgang in die Ewigkeit. Ebenso durfte ich seine Familie kennen lernen. Er war ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg in das Karmelkloster zu Stolberg-Zweifall. Sollten Sie mit den Hinterbliebenen Kontakt haben, dann ganz liebe Grüße. Danke für alles. Im Namen meiner Mitschwestern und in Jesus vereint,

sr. Maria Regina vom Reich Gottes, OCD, Subpriorin


KLARISSEN VOM KLOSTER SAINTE CLAIRE
Jerusalem, Israel

Eine Dankeschön von den Klarissen aus Jerusalem

Jerusalem, 8. Juli 2008

Sehr geehrter Herr Senator,
die Klarissen aus Jerusalem sind Ihnen sehr dankbar für Ihre wunderbare Zeitschrift. Was ist es doch für eine Freude, 30Jours wieder in unser Kloster Einzug halten zu sehen! Gott segne Sie und Ihre Mitarbeiter.
Ich vertraue Ihnen die Zukunft unserer Gemeinschaft an, die sich mit der kurz bevorstehenden Ankunft von sechs jungen Klarissen aus Umbrien und Ruanda erneuern wird: was für ein wunderschönes Projekt Gottes!
Aufrichtig mit Ihnen vereint, verbleibe ich,

sr. Marie Paul du Christ, Äbtissin, OSC


ZISTERZIENSERINNEN VOM KLOSTER LICHTENTHAL
Baden-Baden, Deutschland

Danke für die erneute Zusendung von 30Tage

Abtei Lichtenthal, 7. Juli 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti,
im Namen unserer Mutter Äbtissin und aller Mitschwestern danke ich ganz herzlich für die wiederholte Zusendung Ihrer sehr interessanten Zeitschrift 30Tage; und ein besonderes „Vergelt’s Gott“ für die beigelegten Schriften: Heinrich Schlier – Über die Auferstehung Jesu Christi (sehr wertvoll!) und auch für Das Credo des Gottesvolkes. Vielen herzlichen Dank!
Gott segne weiterhin Ihr Wirken mit recht gutem Erfolg! Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Gebet! Damit Ihr apostolisches Schrifttum, auch zu Ihrer Freude, immer weiter verbreitet werde!
Mit dankbarem Gruß,

sr. Maria Irmengard, O. Cist.


NONNEN VOM KLOSTER DER HEIMSUCHUNG MARIENS
Arona, Novara

Danke für das Buch über Montini und Augustinus

Arona, 25. Juli 2008

Sehr geehrter Senator Giulio Andreotti,
ich habe heute das wunderschöne Geschenk Ihrer Zeitschrift erhalten und möchte mich auch gleich dafür bedanken. Das selige Angedenken Pauls VI., die große Persönlichkeit, die er war, erstrahlt noch immer in der Kirche und in den Herzen aller, die ihn kennen gelernt haben.
Unsere gesamte Gemeinschaft profitiert vom Reichtum dieses Büchleins: die Gedanken des nicht nur heiligen, sondern auch allseits beliebten und vielleicht trotz allem noch wenig bekannten Augustinus erschließen uns eine noch größere Liebe zu Christus und zur Kirche.
Danke, sehr geehrter Herr Senator. Wir werden Sie stets in unser Gebet mit einschließen!
Hochachtungsvoll,

sr. Maria Teresa Rossano, VSM


KARMELITINNEN VOM KLOSTER DER „ANNONCIATION ET DE SAINTE THÉRÈSE DE L’ENFANT-JÉSUS“
Cognac, Frankreich

Danke für das Credo des Gottesvolkes

Cognac, 24. Juli 2008

Die letzte Nummer von 30Jours (Nr. 4 /2008), die Paul VI. gewidmet war, haben wir erhalten und wie immer mit großem Interesse gelesen.
Ich danke Ihnen auch für den der Zeitschrift beiliegenden vollständigen Text des Credos des Gottesvolkes. Wenn Sie die Güte hätten, uns 30 Exemplare davon zu schicken, würden wir diese gerne weitergeben. In der Anlage schicken wir Ihnen einen Scheck über 20 Euro.
Nochmals vielen herzlichen Dank für Ihre wunderbare Zeitschrift. Gerne versichern wir Sie unseres Gebetsbeistands.

Sr. Marie-Odile de l’Annonciation, OCD, Kloster-Ökonomin






Spirituelle Lektüre/20


Lesen Sie hier als Kommentar zum Kanon der Synode von Orange zwei Textauszüge aus In cammino von Don Giussani, einem Gespräch mit Studenten im August 1992.

„‚Das wahre Drama der Kirche, die sich gerne als modern bezeichnet [das wahre Drama der Christen, die modern sein möchten], ist der Versuch, das Staunen über das Ereignis Christi durch Regeln zu korrigieren.‘ Das ist eine wunderbare Aussage Johannes Pauls I. (sein Pontifikat, das nur einen Monat dauerte, wäre schon allein wegen dieser Bemerkung, die nirgendwo sonst ihresgleichen findet, eine Tat der Vorsehung). Christus ist eine Begebenheit, ein Ereignis, eine Tatsache, die vor allem Staunen erweckt. Das Einbrechen von etwas Unvorhersehbarem und Unvorhergesehenem – ein Ereignis, eine ‚Begebenheit‘ – ruft vor allem Staunen hervor. Und das Staunen ist der Beginn von reverentia, eines Respekts, einer demütigen Aufmerksamkeit. Wie bei einem Kind…“

„Die höchste Moralität – das heißt, die Lebensweise, die dem Ich beziehungsweise der Würde dieses geschaffenen Seins, das man mit dem Wort ‚Ich‘ bezeichnet, angemessen ist – liegt in der Treue zur Haltung, mit der uns der Schöpfer erschafft. Doch wie erschafft uns der Schöpfer? Als Kinder. Das Kind stellt sich der Wirklichkeit mit geöffneten Augen, positiv aufgeschlossen (diese ursprüngliche Positivität im Blick zeigt sich vor allem, wenn auch abgestumpft, in der Neugier). Der geschaffene Mensch steht der Welt nicht nur positiv geöffnet gegenüber, sondern erwartet auch die Vollendung. In der Tat ist das Kind, das staunend vor der Wirklichkeit steht, voller Verlangen und erwartet mit inniger Freude die Erfüllung, ‚als würde es sich für ein Fest bereiten‘.“

Vgl. L. Giussani, In cammino (August 1992), in Un avvenimento di vita, cioè una storia (Einleitung von Kardinal Joseph Ratzinger), Edit-Il Sabato, Rom 1993, SS. 481. 488. Deutsch in: 30Tage, 12/1992, S. 37-41.


Synode von Orange 529

„Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns“ (Oration zum 28. Sonntag im Jahreskreis)

Canon 6. Si quis sine gratia Dei credentibus, volentibus, desiderantibus, conantibus, laborantibus, orantibus, vigilantibus, studentibus, petentibus, quaerentibus, pulsantibus nobis misericordiam dicit conferri divinitus, non autem, ut credamus, velimus, vel haec omnia, sicut oportet, agere valeamus, per infusionem et inspirationem Sancti Spiritus in nobis fieri confitetur, et aut humilitati, aut oboedientiae humanae subiungit gratiae adiutorium, nec, ut oboedientes et humiles simus, ipsius gratiae donum esse consentit, resistit Apostolo dicenti: „Quid habes, quod non accepisti?“ [1Kor 4, 7]; et: “Gratia Dei sum id, quod sum“ [1Kor 15, 10] (Denzinger 376).

Kan. 6. Wer sagt, wenn wir – ohne die Gnade Gottes – glauben, wollen, uns sehnen, uns anstrengen, uns abmühen, bitten, wachen, streben, verlangen, suchen und anklopfen, dann würde uns von Gott Barmherzigkeit verliehen, nicht aber bekennt, es geschehe durch die Eingießung und Einhauchung des Heiligen Geistes in uns, dass wir glauben, wollen, bzw. alles das zu tun vermögen, wie es sich gehört; und (wer) den Beistand der Gnade von der Demut und dem Gehorsam des Menschen abhängig macht, aber nicht zustimmt, dass es ein Geschenk der Gnade selbst ist, dass wir gehorsam und demütig sind, der widersetzt sich dem Apostel, der sagt: „Was hast du, das du nicht empfangen hast?“ [1Kor 4, 7]; und: „Durch Gnade Gottes bin ich das, was ich bin‘ [1Kor 15, 10].“






BRIEFE AUS DEN MISSIONEN


SÖHNE VON DER GÖTTLICHEN VORSEHUNG
Bangalore, Indien

Who prays is saved für unsere Seminaristen

Bangalore, 10. August 2008

Sehr geehrter Senator Giulio Andreotti,
Frieden und viel Freude im Herrn!
Ich bin Don Lorenzo Tosatto, ein Missionar der Kongregation des hl. Luigi Orione, und will mich zusammen mit meinen Mitbrüdern und den indischen Seminaristen herzlich für die Zeitschrift 30Giorni bedanken, die wir immer pünktlich erhalten haben und mit großem Interesse lesen. Ich möchte heute an Ihre Großzügigkeit appellieren und Sie bitten, uns – falls möglich – 25 Ausgaben von Who prays is saved zuzusenden. Unsere Seminaristen danken Ihnen mit ihrem Gebet für das fruchtbare Apostolat, das Sie durch die Presse ausüben.
Mit herzlichem Dank im Voraus versichere ich Sie nochmals unserer Wertschätzung für Sie und Ihre qualifizierten Mitarbeiter.
In Christus
Ihr

Don Lorenzo Tosatto


PFARREI VIRGEN DE LAS MERCEDES
Tacuatí, Paraguay

30Giorni für die jungen Menschen in der Mission

Tacuatí, 9. Juni 2008

Sehr geehrter Herr Andreotti,
ich bin ein Priester der von Don Emilio Grasso gegründeten Gemeinschaft „Redemptor hominis“ der Diözese Rom. Unsere Gemeinschaft wurde 1981 diözesanrechtlich anerkannt. Nach langem Aufenthalt in Kamerun lebe ich nun seit fast 10 Jahren in Paraguay.
Ihre schöne Zeitschrift kenne ich schon seit längerem. Wenn ich in Italien war, habe ich sie immer gelesen. Vor kurzem bin ich nun im Bischofssitz unserer Diözese San Pedro Apóstol (Paraguay) auch auf die spanische Ausgabe gestoßen.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn auch ich in den Genuss dieser hochinteressanten Zeitschrift kommen könnte – am besten der spanischsprachigen Ausgabe, damit sie auch die jungen Menschen in unserer Mission lesen können.
Mit herzlichem Dank im Voraus vertraue ich Sie und Ihre Mitarbeiter dem Herrn an.

Pater Giancarlo Nava


DIÖZESE OCAÑA
Ocaña, Kolumbien

Ich habe das wertvolle Büchlein Chi prega si salva gelesen

Rom, 26. Juli 2008

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Giulio Andreotti,
meinen herzlichen Glückwunsch und ein tief empfundenes „Vergelt’s Gott“ für Ihre wertvolle Arbeit, mit der Sie Tausenden von Lesern dabei helfen, sich ein klares Urteil über die tatsächliche nationale und internationale Realität zu bilden. Danke auch für Ihr Engagement für die Evangelisierung der Völker. Ich wünsche Ihren Initiativen auch weiterhin gutes Gelingen. Ende August kehre ich nach Kolumbien zurück. Nach aufmerksamer Lektüre Ihres wertvollen Büchleins Chi prega si salva ist mir die Idee gekommen, einige Ausgaben davon in meine Diözese Ocaña – 11 Busstunden von Bogotá entfernt – mitzunehmen, um sie all jenen zu schenken, die den Wunsch haben, unseren Glauben besser kennen zu lernen. Ich bin nämlich der Meinung, dass ihnen dieses Büchlein ein wirksames Werkzeug sein kann.
Ich hätte gern ca. 100 Exemplare in spanischer Sprache – wenn möglich gratis, da ich es mir leider nicht leisten kann, sie zu kaufen. Es würde mich sehr freuen, wenn Chi prega si salva auch zur Evangelisierung der entfernteren und entlegeneren Regionen meiner Diözese beitragen könnte.
In Erwartung Ihrer Rückantwort danke ich Ihnen herzlichst und wünsche Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen,

don Alfredo Quinterno




Italiano Español English Français Português