Kurznachrichten
30TAGE IN DER WELT
Rumänien
Griechisch-katholische Metropolie zu Großerzbistum erhoben
Am 16. Dezember gab der Pressesaal des Hl. Stuhls bekannt, daß der Papst die griechisch-katholische Metropolie von Rumänien zum Großerzbistum erhoben hat. Erzbischof Lucian Muresan wurde Großerzbischof von Fagaras und Alba Iulia der Rumänen.
Ernennungen /1
Neuer Sekretär bei der Kongregation für
den Gottesdienst
Am 10. Dezember wurde der aus Sri Lanka stammende 58jährige Erzbischof Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don zum neuen Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ernannt. Der ehemalige Weihbischof von Colombo (seit 1991) und Bischof von Ratnapura (1995) wurde 2001 nach Rom gerufen, wo er als beigeordneter Sekretär in der Kongregation für die Evangelisierung der Völker tätig war. Am 29. April 2004 wurde er zum Nuntius in Indonesien und Ost-Timor ernannt. Im [italienischsprachigen] Osservatore Romano vom 28. April 2004 erschien ein Artikel von Patabendige Don mit einem Kommentar zur Instruktion Redemptionis Sacramentum „über einige Dinge bezüglich der heiligen Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind“. Am 23. April 2004 wurde diese Instruktion von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung in Zusammenarbeit mit der Kongregation für die Glaubenslehre herausgegeben.
Ernennungen/2
Giertych Theologe des Päpstlichen Hauses
Am 1. Dezember wurde der Dominikaner Pater Wojciech Giertych (54) zum neuen Theologen des Päpstlichen Hauses ernannt. Der in London als Sohn einer einflußreichen polnischen Familie geborene Giertych war die „rechte Hand“ des Generalmeisters des Dominikanerordens für das intellektuelle Leben. Er spricht sieben Sprachen, darunter auch russisch.
Kirche
Piovanelli und die Komplet
Avvento, la speranza trova casa [Advent, die Hoffnung findet ein Zuhause] So lautet der Titel eines Interviews mit Kardinal Silvano Piovanelli zum Thema Advent (Avvenire, 26. November). Hier ein Auszug: „Es stimmt, daß man oft versucht, die Realität des Todes zu verschleiern […]. Sogar in der Liturgie finden sich nicht selten diesbezüglich angepasste Übersetzungen. So z.B. beim Schlußgebet der Komplet: „Noctem quietam et finem perfectum concedat nobis Dominus omnipotens“, das übersetzt wurde mit „Der Herr gewähre uns eine ruhige Nacht und einen friedlichen Schlaf.“ Eine nicht wortgetreue Übersetzung, weil ‚noctem quietam‘ zwar sehr wohl mit ‚ruhige Nacht‘ übersetzt werden kann, ‚friedlicher Schlaf‘ aber nicht dem lateinischen ‚finem perfectum‘ entspricht, das vielmehr ‚heiliges Ende‘,‚heiliger Tod‘ bedeutet.“
Vietnam
Besuch des Präfekten von Propaganda Fide
Kardinal Crescenzio Sepe, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, reiste vom 28. November bis zum 6. Dezember nach Vietnam. Im Rahmen seiner pastoralen Mission – auf Einladung der Bischofskonferenz des asiatischen Landes – besuchte Sepe die Erzbistümer Hanoi, Huê und Hôchiminhville, sowie die Diözesen Hung Hoá und Ba Ria. Während seines Aufenthalts in Vietnam traf der Kardinal mit verschiedenen Behördenvertretern zusammen, darunter auch Ministerpräsident Phan Van Kai.
Bei seinem Besuch in der Kathedrale von Hanoi am 29. November weihte der Präfekt von Propaganda Fide 57 Diakone.
Kardinäle
Kardinal Scheffczyk verstorben
Am 8. Dezember verstarb der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk im Alter von 85 Jahren. Der Theologe wurde im Februar 2001 zum Kardinal kreiert. Das Kardinalskollegium setzt sich nun aus 179 Kardinälen zusammen, 111 davon Wähler.
Nahost/1
Peretz und das Spielen der Kinder
„Die Kinder von Sderot können nachts aus Angst vor den palästinensischen Qassam-Raketen nicht schlafen; die Kinder von Gaza finden keinen Schlaf, weil unsere Kampfflugzeuge die Schallmauer durchbrechen. Ich träume davon, daß es eines Tages zwischen Gaza und Sderot eine Industriezone geben wird, in der unsere Kinder mit den palästinensischen Kindern spielen können.“ Ein kleiner Auszug aus der Ansprache, die der neue Leader der israelischen Labour Partei, Amir Peretz, bei einer Kundgebung zum Gedenken an den 1993 ermordeten israelischen Premier Yitzhak Rabin hielt. Eine Zusammenfassung der Ansprache stand am 14. November in la Stampa zu lesen.
Nahost/2
Peres und eine neue Hoffnung
„Ich bedaure es zwar, mich von der Vergangenheit loslösen zu müssen, bin aber auch froh, daß ich an einer neuen Hoffnung Anteil haben darf.“ Mit diesen (in der Repubblica am 5. Dezember wiederaufgegriffenen) Worten brachte Schimon Peres seine Zustimmung zur neuen Partei von Ariel Scharon zum Ausdruck.
Italien/1
Neuer Bischof von Trivento geweiht
Am Abend des 8. Dezember wurde der neue Bischof von Trivento, Region Molise, geweiht: der 53jährige Domenico Angelo Scotti aus dem italienischen Pollutri ist der ehemalige Rektor des Päpstlichen Seminars für die Region Abruzzen-Molise St. Pius X., seit April 2005 Generalvikar von Chieti-Vasto.
Italien/2
Neue Bischöfe in Forlì, Lodi, Assisi
Am 12. November wurde der 63jährige Lino Pizzi, Rektor des Diözesanseminars von Modena, zum Bischof von Forlì-Bertinoro ernannt.
Am 14. November erfolgte die Ernennung von Giuseppe Merisi (67), seit 1995 Weihbischof von Mailand, zum Bischof von Lodi.
Am 19. Dezember wurde Erzbischof Domenico Sorrentino zum Bischof-Erzbischof von Assisi-Nocera Umbra-Gualdo Tadino ernannt. Der aus Kampanien stammende 57jährige Sorrentino war seit August 2003 Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.
Diplomatie/1
Neue Nuntien in Paraguay, Bosnien und den USA
Am 16. November wurde der aus den Abruzzen stammende Erzbischof Orlando Antonini (61) zum Nuntius in Paraguay ernannt. Seit 1999 war er Nuntius in Sambia und Malawi.
Am 21. November wurde der 55jährige Erzbischof Alessandro D’Errico zum apostolischen Nuntius in Bosnien-Herzegowina ernannt. Seit 1999 war er Nuntius in Pakistan.
Am 17. Dezember wurde Erzbischof Pietro Sambi zum Nuntius in den Vereinigten Staaten ernannt. Er tritt damit die Nachfolge des Kolumbianers Gabriel Montalvo an, der im Januar seinen 76. Geburtstag feiern kann. Der 67jährige Sambi war seit 1998 Nuntius in Israel und Zypern, wie auch apostolischer Delegat in Jerusalem und Palästina.
Diplomatie/2
Neue Botschafter der USA, Frankreichs und Großbritanniens
Am 12. November überreichte der neue Botschafter der USA dem Papst sein Akkreditierungsschreiben.Der 52jährige Katholik Francis Rooney ist Vorsitzender und Generaldirektor der Manhattan Construction Company und der Gruppe Rooney Holdings Inc.
Am 19. Dezember war der Repräsentant Frankreichs an der Reihe: der 62jährige Karrierediplomat Bernard Kessedjian, der aus einer armenisch-katholischen Familie stammt, war bereits Botschafter in Algerien (1992-1994) und Griechenland (1995-2000). In den vergangenen fünf Jahren war er als ständiger Repräsentant beim UNO-Büro in Genf tätig.
Am 23. Dezember war der neue Botschafter Großbritanniens an der Reihe: der 35jährige Karrierediplomat Francis Martin-Xavier Campbell stammt aus dem Norden Irlands. Von 2001 bis 2003 war er Privatsekretär von Premierminister Tony Blair, von 2003 bis 2005 erster Sekretär in der Botschaft am römischen Quirinal.
Diplomatie/3
Neue, nicht in Rom residierende Botschafter
Am 1. Dezember wurden dem Papst die Akkreditierungsschreiben von elf neuen Botschaftern beim Hl. Stuhl überreicht, die nicht in Rom wohnhaft sind. Es handelt sich um die Repräsentanten von Tansania (Ali Abeid A. Karume, 55, Botschafter auch in Deutschland), Nepal (Madan Kumar Bhattarai, 51, Botschafter auch in Deutschland), Finnland (Pekka Ojanen, 59, Botschafter auch in der Schweiz), Santa Lucia (Gilbert Ramez Chagoury, 59, Botschafter auch bei der UNESCO in Paris), El Salvador (Francisco A. Soler, 60, wohnhaft in London), Dänemark (Sten Erik Malmborg Lilholt, 62, Botschafter auch in der Schweiz), Südafrika (Konji Sebati, 54, Botschafterin auch in der Schweiz), Algerien (Idriss Jazary, 69, Botschafter auch am UNO-Sitz in Genf), Eritrea (Petros Tseggai Asghedom, 59, Botschafter auch in Deutschland), Togo (Felix Kodjo Sagbo, 55, Botschafter auch in Belgien) und Andorra (Antoni Morell Mora, 54, wohnhaft in seiner Heimat).
Griechisch-katholische Metropolie zu Großerzbistum erhoben
Am 16. Dezember gab der Pressesaal des Hl. Stuhls bekannt, daß der Papst die griechisch-katholische Metropolie von Rumänien zum Großerzbistum erhoben hat. Erzbischof Lucian Muresan wurde Großerzbischof von Fagaras und Alba Iulia der Rumänen.
Ernennungen /1
Neuer Sekretär bei der Kongregation für
den Gottesdienst
Am 10. Dezember wurde der aus Sri Lanka stammende 58jährige Erzbischof Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don zum neuen Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ernannt. Der ehemalige Weihbischof von Colombo (seit 1991) und Bischof von Ratnapura (1995) wurde 2001 nach Rom gerufen, wo er als beigeordneter Sekretär in der Kongregation für die Evangelisierung der Völker tätig war. Am 29. April 2004 wurde er zum Nuntius in Indonesien und Ost-Timor ernannt. Im [italienischsprachigen] Osservatore Romano vom 28. April 2004 erschien ein Artikel von Patabendige Don mit einem Kommentar zur Instruktion Redemptionis Sacramentum „über einige Dinge bezüglich der heiligen Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind“. Am 23. April 2004 wurde diese Instruktion von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung in Zusammenarbeit mit der Kongregation für die Glaubenslehre herausgegeben.
Ernennungen/2
Giertych Theologe des Päpstlichen Hauses
Am 1. Dezember wurde der Dominikaner Pater Wojciech Giertych (54) zum neuen Theologen des Päpstlichen Hauses ernannt. Der in London als Sohn einer einflußreichen polnischen Familie geborene Giertych war die „rechte Hand“ des Generalmeisters des Dominikanerordens für das intellektuelle Leben. Er spricht sieben Sprachen, darunter auch russisch.
Kirche
Piovanelli und die Komplet
Avvento, la speranza trova casa [Advent, die Hoffnung findet ein Zuhause] So lautet der Titel eines Interviews mit Kardinal Silvano Piovanelli zum Thema Advent (Avvenire, 26. November). Hier ein Auszug: „Es stimmt, daß man oft versucht, die Realität des Todes zu verschleiern […]. Sogar in der Liturgie finden sich nicht selten diesbezüglich angepasste Übersetzungen. So z.B. beim Schlußgebet der Komplet: „Noctem quietam et finem perfectum concedat nobis Dominus omnipotens“, das übersetzt wurde mit „Der Herr gewähre uns eine ruhige Nacht und einen friedlichen Schlaf.“ Eine nicht wortgetreue Übersetzung, weil ‚noctem quietam‘ zwar sehr wohl mit ‚ruhige Nacht‘ übersetzt werden kann, ‚friedlicher Schlaf‘ aber nicht dem lateinischen ‚finem perfectum‘ entspricht, das vielmehr ‚heiliges Ende‘,‚heiliger Tod‘ bedeutet.“
Vietnam
Besuch des Präfekten von Propaganda Fide
Kardinal Crescenzio Sepe, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, reiste vom 28. November bis zum 6. Dezember nach Vietnam. Im Rahmen seiner pastoralen Mission – auf Einladung der Bischofskonferenz des asiatischen Landes – besuchte Sepe die Erzbistümer Hanoi, Huê und Hôchiminhville, sowie die Diözesen Hung Hoá und Ba Ria. Während seines Aufenthalts in Vietnam traf der Kardinal mit verschiedenen Behördenvertretern zusammen, darunter auch Ministerpräsident Phan Van Kai.
Bei seinem Besuch in der Kathedrale von Hanoi am 29. November weihte der Präfekt von Propaganda Fide 57 Diakone.
Kardinäle
Kardinal Scheffczyk verstorben
Am 8. Dezember verstarb der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk im Alter von 85 Jahren. Der Theologe wurde im Februar 2001 zum Kardinal kreiert. Das Kardinalskollegium setzt sich nun aus 179 Kardinälen zusammen, 111 davon Wähler.
Nahost/1
Peretz und das Spielen der Kinder
„Die Kinder von Sderot können nachts aus Angst vor den palästinensischen Qassam-Raketen nicht schlafen; die Kinder von Gaza finden keinen Schlaf, weil unsere Kampfflugzeuge die Schallmauer durchbrechen. Ich träume davon, daß es eines Tages zwischen Gaza und Sderot eine Industriezone geben wird, in der unsere Kinder mit den palästinensischen Kindern spielen können.“ Ein kleiner Auszug aus der Ansprache, die der neue Leader der israelischen Labour Partei, Amir Peretz, bei einer Kundgebung zum Gedenken an den 1993 ermordeten israelischen Premier Yitzhak Rabin hielt. Eine Zusammenfassung der Ansprache stand am 14. November in la Stampa zu lesen.
Nahost/2
Peres und eine neue Hoffnung
„Ich bedaure es zwar, mich von der Vergangenheit loslösen zu müssen, bin aber auch froh, daß ich an einer neuen Hoffnung Anteil haben darf.“ Mit diesen (in der Repubblica am 5. Dezember wiederaufgegriffenen) Worten brachte Schimon Peres seine Zustimmung zur neuen Partei von Ariel Scharon zum Ausdruck.
Italien/1
Neuer Bischof von Trivento geweiht
Am Abend des 8. Dezember wurde der neue Bischof von Trivento, Region Molise, geweiht: der 53jährige Domenico Angelo Scotti aus dem italienischen Pollutri ist der ehemalige Rektor des Päpstlichen Seminars für die Region Abruzzen-Molise St. Pius X., seit April 2005 Generalvikar von Chieti-Vasto.
Italien/2
Neue Bischöfe in Forlì, Lodi, Assisi
Am 12. November wurde der 63jährige Lino Pizzi, Rektor des Diözesanseminars von Modena, zum Bischof von Forlì-Bertinoro ernannt.
Am 14. November erfolgte die Ernennung von Giuseppe Merisi (67), seit 1995 Weihbischof von Mailand, zum Bischof von Lodi.
Am 19. Dezember wurde Erzbischof Domenico Sorrentino zum Bischof-Erzbischof von Assisi-Nocera Umbra-Gualdo Tadino ernannt. Der aus Kampanien stammende 57jährige Sorrentino war seit August 2003 Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.
Diplomatie/1
Neue Nuntien in Paraguay, Bosnien und den USA
Am 16. November wurde der aus den Abruzzen stammende Erzbischof Orlando Antonini (61) zum Nuntius in Paraguay ernannt. Seit 1999 war er Nuntius in Sambia und Malawi.
Am 21. November wurde der 55jährige Erzbischof Alessandro D’Errico zum apostolischen Nuntius in Bosnien-Herzegowina ernannt. Seit 1999 war er Nuntius in Pakistan.
Am 17. Dezember wurde Erzbischof Pietro Sambi zum Nuntius in den Vereinigten Staaten ernannt. Er tritt damit die Nachfolge des Kolumbianers Gabriel Montalvo an, der im Januar seinen 76. Geburtstag feiern kann. Der 67jährige Sambi war seit 1998 Nuntius in Israel und Zypern, wie auch apostolischer Delegat in Jerusalem und Palästina.
Diplomatie/2
Neue Botschafter der USA, Frankreichs und Großbritanniens
Am 12. November überreichte der neue Botschafter der USA dem Papst sein Akkreditierungsschreiben.Der 52jährige Katholik Francis Rooney ist Vorsitzender und Generaldirektor der Manhattan Construction Company und der Gruppe Rooney Holdings Inc.
Am 19. Dezember war der Repräsentant Frankreichs an der Reihe: der 62jährige Karrierediplomat Bernard Kessedjian, der aus einer armenisch-katholischen Familie stammt, war bereits Botschafter in Algerien (1992-1994) und Griechenland (1995-2000). In den vergangenen fünf Jahren war er als ständiger Repräsentant beim UNO-Büro in Genf tätig.
Am 23. Dezember war der neue Botschafter Großbritanniens an der Reihe: der 35jährige Karrierediplomat Francis Martin-Xavier Campbell stammt aus dem Norden Irlands. Von 2001 bis 2003 war er Privatsekretär von Premierminister Tony Blair, von 2003 bis 2005 erster Sekretär in der Botschaft am römischen Quirinal.
Diplomatie/3
Neue, nicht in Rom residierende Botschafter
Am 1. Dezember wurden dem Papst die Akkreditierungsschreiben von elf neuen Botschaftern beim Hl. Stuhl überreicht, die nicht in Rom wohnhaft sind. Es handelt sich um die Repräsentanten von Tansania (Ali Abeid A. Karume, 55, Botschafter auch in Deutschland), Nepal (Madan Kumar Bhattarai, 51, Botschafter auch in Deutschland), Finnland (Pekka Ojanen, 59, Botschafter auch in der Schweiz), Santa Lucia (Gilbert Ramez Chagoury, 59, Botschafter auch bei der UNESCO in Paris), El Salvador (Francisco A. Soler, 60, wohnhaft in London), Dänemark (Sten Erik Malmborg Lilholt, 62, Botschafter auch in der Schweiz), Südafrika (Konji Sebati, 54, Botschafterin auch in der Schweiz), Algerien (Idriss Jazary, 69, Botschafter auch am UNO-Sitz in Genf), Eritrea (Petros Tseggai Asghedom, 59, Botschafter auch in Deutschland), Togo (Felix Kodjo Sagbo, 55, Botschafter auch in Belgien) und Andorra (Antoni Morell Mora, 54, wohnhaft in seiner Heimat).
ISRAEL
Scharon, „Vorwärts“ und die Verfechter Großisraels

Ariel Scharon
KIRCHE
Augustinus, die Bürger Babylons und das himmlische Jerusalem

Benedikt XVI. bei der Generalaudienz vom 21. Dezember 2005.
Und mit Blick auf die ‚irdische Stadt, die da heißt Babylon‘ fügt er hinzu: sie hat ‚Menschen, die sich, von Liebe zu ihr bewegt, bemühen, ihren Frieden – den zeitlichen Frieden – dadurch zu gewährleisten, daß sie im Herzen keine andere Hoffnung hegen, ja ihre ganze Freude da hineinlegen, ohne sich etwas anderes vorzunehmen. Und wir sehen, wie sie sich alle Mühe geben, um sich für die irdische Gesellschaft nützlich zu machen. Wenn sie sich mit reinem Gewissen für diese Aufgabe verwenden, wird Gott nicht zulassen, daß sie mit Babylon zugrunde gehen, nachdem er sie vorher dazu bestimmt hat, Bürger Jerusalems zu sein; allerdings unter der Voraussetzung, daß sie, während sie in Babylon leben, nicht dessen Stolz, vergänglichen Prunk und ärgerliche Überheblichkeit anstreben… Er sieht ihre Knechtschaft und wird ihnen jene andere Stadt zeigen, nach der sie sich wirklich sehnen und auf die sie alle Mühe richten müssen (Esposizioni sui Salmi, 136,1-2: Nuova Biblioteca Agostiniana, XXVIII, Rom 1977, S. 397.399)“ (zitiert nach L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 49/2005, S. 2).
KIRCHE/2
Die Kirche mit einer einzigen Stimme

Giuseppe De Rita
La Chiesa con una voce sola [Die Kirche mit einer einzigen Stimme]. So lautet der Titel eines Interviews mit Giuseppe De Rita (la Repubblica, 1. Dezember, gezeichnet von Marco Politi). Hier eine der Antworten des Generalsekretärs des CENSIS: „Ich habe es des öfteren gesagt und geschrieben. Die Institution hat eine vertikale Struktur angenommen, aber es hat wenig Sinn, nur der Spitze die Schuld zu gaben, die für alle spricht. Die Qualität des Kirchenpersonals ist geringer geworden. Unter den Bischöfen gibt es Leute, die für alle sprechen. Unter den Bischöfen gibt es Leute, die auf eine Art und Weise ausgewählt wurden, die nicht der polyzentrischen Präsenz der Kirche in der derzeitigen Gesellschaft entspricht. [...] Früher hatten wir Bischöfe wie Del Monte, Ablondi, Kardinäle wie Ballestrero in Torino, Cè in Venedig, Piovanelli in Florenz, Bischöfe wie Don Riva in Rom. Heute müssen wir sagen, daß das Pontifikat Wojtylas zu einer Verarmung der Kirche geführt hat, die nicht länger mit mehreren Stimmen spricht.“