Rubriken
Aus Nr.10 - 2005


Briefe aus den Klöstern



DIE UNBESCHUHTEN KARMELITINNEN DES KLOSTERS „CARMELO DEL SACRO CUORE“
Turin

Ein „Ja“, das im Laufe der Zeit nur noch überzeugter wird

Verehrter Herr Senator Giulio Andreotti, lieber Freund und Bruder im Herrn Jesus Christus,
Ihren Brief haben wir mit großer Freude erhalten. Man kann es eine Inspiration des Geistes nennen, denn Sie bringen darin Gefühle zum Ausdruck, die nur Er suggeriert. Und es ist eine Freude, daß ein Mann wie Sie, der sich so vollkommen in den Dienst Italiens stellte – ausgestattet mit der Gabe eines felsenfesten Glaubens –, allen Verleumdungen und Ungerechtigkeiten zum Trotz noch immer mutig dort auf dem Schlachtfeld steht, in Erfüllung einer Sendung, die den ganzen Willen Gottes realisiert.
Vielen Dank, verehrter Bruder, für das Beispiel, das Sie all jenen geben, die unvoreingenommen sind und es zu schätzen wissen. So haben wir einen Freund gefunden, der gerade, weil er selbst so schwere Prüfungen erdulden mußte, an die Kraft des Gebets glaubt, und an das Leben der Schwestern, die – aus Berufung – „betendes Leben“ für die gesamte Welt sein wollen. Und es ist eine süße Gabe, weil wahre Freundschaft heilig ist, was uns der Herr Jesus selbst lehrt, wenn er seinen Jüngern sagt: „Ich will euch nicht länger Knechte nennen, sondern Freunde.“ Ja, wir sind Ihnen stets nahe, unsere Gedanken sind bei Ihnen dort an vorderster Front auf dem Schlachtfeld der Welt – mit den Waffen der Wahrheitsliebe – und durch die Realität des mystischen Leibes dürfen wir uns nicht nur nahe fühlen, sondern als eine einzige Sache. Es tröstet uns, daß Sie den jungen Menschen dabei helfen, Wege zu beschreiten, die sie die Schönheit des Christseins entdecken lassen. Wir hatten Gelegenheit, jungen Leuten zu begegnen, die Buddhisten-Schulen besuchen! Als könnte ihnen Jesus, Sohn Gottes, das, was sie suchen, nicht durch die großen Schulen der Spiritualität der Karmelitinnen, Franziskanerinnen, usw. geben!
Und nun möchte ich Ihnen einen herzlichen Dank aussprechen für das Geschenk der von uns so sehr geschätzten Zeitschrift, die wir bereits seit geraumer Zeit abonniert haben! Ich lese diese überaus interessante, sehr gut gemachte Zeitschrift immer von der ersten bis zur letzten Seite. Jetzt zwei Kopien zu haben, kommt uns sehr entgegen: so können wir die Zeitschrift weitergeben. Ich habe sie erst vor kurzem dem Kardiologen Dr. Casaccia gezeigt und kann nur hoffen, daß er sie abonnieren wird. Hier in unserem Kloster sind wir 10 Professen, eine junge, 24jährige Postulantin, Eleonora. Wir hoffen, daß schon bald eine andere junge Schwester das bescheidene und entschlossene Mädchen auf ihrem Weg des Noviziats begleiten wird. Jetzt möchte ich Ihnen noch ein persönliches Geständnis machen: bis zum Alter von 28 Jahren war ich in der Katholischen Aktion aktiv, danach in der DC und in der Gewerkschaft, usw. Dann kam der Ruf, diese Arbeit niederzulegen, die ich zwar liebte, die mir aber nicht genügte, und stattdessen in den Orden der Karmelitinnen einzutreten. Das ist nun 47 Jahren her, und ich kann Gott nur danken, denn ich bin noch immer glücklich über diesen Ruf, und wenn die Antwort auch schwierig war, so hatte ich doch nie Zweifel, habe es nie bereut. Unser Gott ist ein treuer Gott, über jede Prüfung erhaben, und wenn ich heute wieder antworten müsste, so wäre mein „ja“ nur ein noch überzeugteres. Das Geschenk der Berufung ist groß, und zum Glück haben wir ja die ganze Ewigkeit, unseren dankbaren Lobpreis zu singen.
Wer weiß, Herr Senator, vielleicht werden wir uns ja einmal kennenlernen? Vielleicht kommen Sie ja einmal nach Turin? Unsere Tür steht Ihnen immer offen!
Im Namen der Mutter Oberin und der anderen Schwestern wünsche ich Ihnen alles nur erdenklich Gute.
Mit den allerherzlichsten Grüßen

Schwester Maria Teresa von der Göttlichen Liebe


DIE ARMEN KLARISSEN DES KLOSTERS „SANTA CHIARA DELL’ADORAZIONE EUCARISTICA PERPETUA“ VON BISCEGLIE
Bisceglie, Bari

Vielen Dank für das Geschenkabonnement


Verehrter Herr Senator Andreotti,
über das Geschenkabonnement haben wir uns sehr gefreut.
Möge Sie Gott für Ihre Großzügigkeit und Wertschätzung unserer Institution mit all jenen Gnaden und Charismen entlohnen, die Ihr Glaube und Ihr gutes Herz verdienen. Dankbar versichern wir Sie unseres Gebets für Sie und Ihre ganze Familie,
mit der allergrößten Ehrerbietung

Schwester Liliana Martina O.S.C., Äbtissin


DOMINIKANERINNNEN DES KLOSTERS „SANTA COLOMBA“
Perugia

Eine besondere Sendung, Geschenk dessen, von dem alles Gute kommt

Sehr geehrter Herr Senator,
über den Brief an uns Klausurschwestern vom Februar 2005, in dem Sie uns mitteilten, uns das Abonnement der Zeitschrift 30Tage in Kirche und Welt zum Geschenk machen zu wollen, haben wir uns sehr gefreut. Sie wird eine große Hilfe dabei sein, uns über das, was in der Welt vor sich geht, mit so gesundem Kriterium, zu unterrichten, und uns zu noch inbrünstigerem Gebet anspornen, denn das ist die besondere Sendung, die wir als Geschenk von dem erhalten haben, von dem alles Gute kommt.
Wir sind Ihnen überaus dankbar für die von Ihnen geleistete Arbeit, durch die sicher vielen Gutes getan wird, wie auch für Ihre öffentlichen Rehabilitierung nach den Prüfungen, die wir stets mit Liebe und Schmerz mitverfolgt haben. Am Ende konnte die Wahrheit siegen. Gesegnet sei der Herr, auf dessen Passionswegen Sie jahrelang wandelten, wir danken Ihnen für Ihre Wertschätzung. Wir danken Ihnen auch für Ihre Ostergrüße, die wir mit schwesterlicher Zuneigung erwidern.

Schwester Ludovica Fasciglione O.P., Äbtissin
DOMINIKANERINNNEN DES KLOSTERS „CORPUS DOMINI“
Montefiore dell’Aso, Ascoli Piceno

Eine sublime Berufung

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
unseren herzlichen Dank für das uns gemachte Geschenkabonnement der Zeitschrift 30Tage! Eine Geste, mit der Sie unsere sublime Berufung herausgestellt haben. Wenn die jungen Menschen nur unser Leben kennen würden und die Freude, die uns der Herr in Seinem Dienst zuteil werden läßt...
Ihre von uns so sehr geschätzte Zeitschrift versorgt uns mit jeder nur erdenklichen Information. So wird unser Gebet für die Bedürfnisse der Welt noch inbrünstiger sein.
Nochmals unseren herzlichen Dank. Gerne schließen wir Sie in unser Gebet mit ein.
Hochachtungsvoll,

Schwester Maria Teresa De Angelis und Gemeinschaft


BENEDIKTINERINNNEN DES KLOSTERS „SAN PIETRO“
Cagli, Pesaro

Unsere Tage der Arbeit,
des Schweigens und des Gebets

Verehrter Herr Senator,
vielen Dank für die Zeitschrift 30Tage, die wir gerade erhalten haben... außer Avvenire haben wir keine anderen Zeitschriften. Unsere Gemeinschaft verfügt nur über sehr geringe finanzielle Mittel. Wir sind alte Nonnen, vier von uns sind krank. Und so ist Ihre Zeitschrift für uns natürlich ein mehr als willkommenes Geschenk, das wir mit Dankbarkeit entgegennehmen. Wieviele schöne und lehrreiche Dinge sind darin enthalten! Danke! Unser Leben verläuft, mit all seinen kleinen und großen Schwierigkeiten, ruhig und harmonisch... da ist ja Gott, der an uns denkt... Ihm haben wir unser Leben der Liebe zu Ihm und unseren Brüder und Schwestern geweiht, die in der Welt so sehr zu kämpfen haben. Schweigend erheben wir unser Gebet zu Gott, besonders für alle jene, die uns darum bitten und für jene, die sich für uns und für das Wohlergehen der Nation einsetzen. Unsere Tage verbringen wir mit Arbeit, Schweigen und Gebeten. Wir versichern Sie unserer Gebete, der Herr segne Sie, Ihre Arbeit und Ihre Hingabe Ihrer selbst für die anderen.
Wir danken Ihnen für Ihre Osterwünsche, die wir aufrichtig erwidern.
Die Benediktinnerschwestern


ARME KLARISSEN DES KLOSTER „SANTA CHIARA“
Cortona, Arezzo

Unsere spirituelle Zusammenarbeit

Sehr geehrter Herr Senator, der Friede des Herrn sei mit Ihnen!
Bezugnehmend auf Ihren Brief vom Februar 2005 und die Monatszeitschrift 30Tage möchte ich Ihnen im Namen aller Schwestern unseren herzlichen Dank aussprechen.
Mit großem Interesse haben wir die Februar-Ausgabe gelesen, und gestern haben wir auch die vom März erhalten. Nochmals unseren herzlichen Dank!
Im Bewusstsein unserer Sendung in der Kirche und im Vertrauen auf das Charisma des hl. Franz und der hl. Klara verspüren wir das Bedürfnis, Sie im Gebet zu begleiten und jenen Teil unserer Welt, der zur Abwendung nicht nur von religiösen und evangeliumsgemäßen, sondern auch menschlichen Werten tendiert.
Demütig, doch voller Kraft und Überzeugung bekräftigen wir das, was wir freudvoll vor der Kirche bekannt haben: die Priorität des Gebets und der Kontemplation, das Zeugnis für die Gegenwart Gottes, der bedingungslosen Liebe zur Schöpfung. Die spirituelle Zusammenarbeit, die wir als primär und unersetzlich erachten, könnte – wenn Sie das für wünschenswert halten sollten – in Zukunft anderen Formen der Zusammenarbeit Raum machen, die wir noch besprechen können. Aus der Stille des Klosters erheben sich unsere Stimmen, um Ihnen Frohe Ostern zu wünschen, wenn das Herz wieder voller Freude singen kann: der Herr ist wirklich auferstanden, Halleluja
Hochachtungsvoll,
Schwester Maria Chiara Stucchi, Äbtissin


ARME KLARISSEN DES KLOSTERS „SANTA CHIARA“
San Severino Marche, Macerata

Das wahre Gesicht unserer Gemeinschaft besser bekannt machen

Verehrte Redaktion,
wir haben das Geschenkabonnement Ihrer Zeitschrift erhalten und möchten Ihnen für diese großzügige Geste der Wertschätzung unserer Gemeinschaft herzlich danken. Sehr gefreut hat uns auch der Artikel, den Sie der kontemplativen Realität gewidmet haben, besonders den Augustinerinnen von Lecceto.
Die beiden an uns Klausurschwestern gerichteten Bitten können wir positiv beantworten, indem wir Sie zunächst einmal unseres Gebetes für Ihre wertvolle Arbeit der Verbreitung der christlichen Werte in der heutigen Welt versichern. Was nun die direkte Zusammenarbeit und spezifische Vorschläge angeht, können wir bestätigen, daß auch wir es für sehr wichtig halten, das wahre Gesicht unserer Gemeinschaft besser bekannt zu machen, das von jenem Belag des Spiritualismus oder der Irrelevanz befreit werden muß, von dem das Wort „Kloster“ oft begleitet wird.
Seit zwei Jahren hat unsere Gemeinschaft eine Web-Seite, mit der wir versuchen, unsere Lebensform in der direktesten und einfachsten Weise bekannt zu machen (www.clarissesanseverino.it). Aber es ist ein Weg, der durch Prüfungen führt und aufmerksam bleibt für die Zeichen der Zeit durch ununterbrochenes Lauschen auf die menschlichen und spirituellen „Schwingungen“ um uns herum.
In Erwiderung Ihrer Ostergrüße wünschen wir Ihnen „Frieden und alles Gute“!

Die Schwestern der hl. Klara

KARMELITINNEN DES KLOSTERS „REGINA CARMELI“
Monte San Quirico, Lucca

Wir lesen Ihre Zeitschrift gern

Sehr geehrter Herr Senator,
im Namen unserer Mutter Oberin und meiner Mitschwestern möchte ich Ihnen hiermit unser herzliches Dankeschön sagen für die Übersendung der Monatszeitschrift 30Tage an unsere Gemeinschaft.
Wir lesen Ihre Zeitschrift gern und sind froh darüber, unter den vielen Nachrichten, von denen wir überschwemmt werden, auch einige authentische zu bekommen... Und da wir wissen, von wem sie kommen, nehmen wir sie dankbar an.
Die älteren unserer Nonnen kennen Ihren Namen und Ihre politische Arbeit gut. Wir alle haben die oft schmerzlichen Ereignisse in Ihrem Leben mitverfolgt und für Sie gebetet.
Wir versichern Sie unserer Hilfe des Gebets und sind auch gern bereit, Ihnen den ein oder anderen Beitrag für Ihre Zeitschrift zu schicken. In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen von Herzen frohe Ostern, der Herr segne Sie und die Ihren und lasse Ihre Arbeit reiche Frucht tragen.
Mit Hochachtung und dem allerherzlichsten Dank, Ihre
Schwester Teresa von Jesus O.C.D.


PASSIONISTINNEN DES KLOSTERS LORETO
Loreto, Ancona

Die Wahrheit mit Mut und
in der Liebe sagen

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
dankbar haben wir die von uns sehr geschätzte Zeitschrift 30Tage erhalten, die Sie uns zum Geschenk gemacht haben. Wir danken Ihnen auch für die von Ihnen zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung von uns Klausurschwestern. Wir sind gerne bereit, Sie und Ihre Mitarbeiter mit unserem Gebet bei Ihrer wertvollen Arbeit der Kommunikation und Formation zu unterstützen, die Sie mit soviel Kompetenz und einer besonderen Aufmerksamkeit für die religiösen Werte ausüben. In dieser unserer Welt – so oft desorientiert und gespalten – brauchen wir eine gute Presse, und ganz besonders eine, die Zeugnis ist derer, die die Wahrheit mit Mut und in der Liebe weiterzugeben verstehen.
Auch wir vertrauen uns Ihrem Gebet an und wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles nur erdenklich Gute; ganz besonders wünschen wir Ihnen, stets und mit immer größerem Bewußtsein im großen Geheimnis von Passion, Tod und Auferstehung Jesu zu leben.
Frohe Ostern in der Freude des auferstandenen Herrn. Stets im Gebet vereint.
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre

Schwester Gabriella De Bon, Oberin, und Mitschwestern

VISITANTINNEN DES KLOSTERS SAN PANCRAZIO
Saltocchio per San Pancrazio, Lucca

Eine intelligente und sichere Informationsquelle

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
auch wir wollen uns dem Dank der Klausurschwestern anschließen für das willkommene Geschenk, das Sie uns mit dem Gratisabonnement Ihrer Zeitschrift machen wollten. Wir brauchen dringend eine intelligente und sichere Informationsquelle, die uns unparteilich über die wichtigsten Weltgeschehnisse und detaillierte Neuigkeiten über wichtige Persönlichkeiten auf dem Laufenden hält. Über Ihren Brief, in dem Sie großes Verständnis unseres Klosterlebens zum Ausdruck brachten, haben wir uns sehr gefreut.
Die erste der beiden Bitten, die Sie an uns gerichtet haben, erfüllen wir Ihnen gerne, da es ja ohnehin unsere Aufgabe ist, für alle, und besonders für jene, die uns darum bitten, zu beten. Was nun die zweite angeht, versichern wir Ihnen, wie sehr uns das in uns gesetzte Vertrauen ehrt, fürchten aber, zu unbedeutend zu sein, um Ihnen darin behilflich sein zu können.
Nochmals herzlichen Dank und die besten Wünsche für Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Arbeit.
Der Herr segne Sie
Hochachtungsvoll, Ihre
Mutter und Schwestern des Klosters San Pancrazio


FRANZISKANER-KLARISSEN DES KLOSTERS „SANTA CATERINA“
Foligno, Perugia

Der Vater gewährt uns die Freude Ihrer Freundschaft und Zuneigung hat

Sehr geehrter Herr Senator Andreotti,
es ist uns eine große Freude, die Kontakte zu Ihnen wieder aufnehmen zu können, der Sie für uns, die armen Klarissen von Foligno, stets ein Bruder, ein Freund, ein fürsorglicher Vater waren.
Der Herr und die Jungfrau Maria wissen, wie sehr wir sie in den langen Jahren Ihres schmerzlichen Leidensweges bedrängten... Sie können sich sicher vorstellen, mit welcher Erleichterung und welchem Trost wir den Tag Ihres Sieges begrüßt haben! Ihre Haltung des Glaubens und der christlichen Akzeptanz der Prüfung war für uns alle überaus erbaulich, und wir danken dem Vater, der uns die Freude Ihrer Freundschaft und Zuneigung gewährt hat. Sicher wissen Sie, daß unser Gebet für all Ihre Anliegen ein konstantes und inbrünstiges ist. Besonders danken möchten wir Ihnen auch für Ihre jüngste Geste: das Gratisabonnement der Zeitschrift 30Tage, eine Lektüre, von der wir sehr profitieren, und das mit der Gewissheit, sichere Informationen bekommen zu haben, die notwendig sind für die Bildung eines rechten Bewusstseins. Es tut uns nur leid, daß wir den Brief, den Sie an die Klausurschwestern geschrieben haben, nicht bekommen haben. Wir haben in Ihrer Zeitschrift und durch das Zeugnis der Schwestern davon erfahren. Wie sollen wir Ihnen für Ihre Großzügigkeit je genug danken können? Wir werden es in einer Art und Weise tun, die uns am geeignetsten erscheint: zu Füßen des eucharistischen Jesus. In unserer kleinen Kirche praktizieren wir die ständige Anbetung, und jede Stunde betet eine Arme Klarissin hier für die Menschheit und die besonderen Anliegen, die Sie unserem Gebet anvertraut haben.
Wir vertrauen auf die Hilfe des Herrn in Ihrem Leben und für Ihre Initiativen.
In der Hoffnung, bald wieder von Ihnen zu hören, verbleiben wir
Mit herzlichen Grüßen

Schwester Agnese Marconi O.S.C., Äbtissin


BENEDIKTINERINNEN DES KLOSTERS DER ANBETUNG DES ALTARSAKRAMENTS
Piedmonte Malese, Caserta

Der Herr hat uns ohne Verdienst unsererseits gerufen, Zeichen für das von uns mit Freude erwartete Himmelreich zu sein

Verehrtester Senator Andreotti,
für das unserer kleinen Gemeinschaft gemachte Geschenk sind wir Ihnen sehr dankbar: eine jede von uns, von der „einfachsten“ bis zu „gebildetsten“ liest Ihre Zeitschrift mit großer Begeisterung. Und das ist wohl das beste, was man sich von einer Zeitschrift erwarten kann!
Unsere Berufung wird von der jahrhundertealten Erfahrung des Benediktinerklosters bestätigt. Es gibt keine schönere Berufung! Unsere Gründermutter, Maria Mectilde – Catherine de Bar – wollte, daß ihre Töchter ihr Leben zum Ruhm des Altarsakraments leben. Die ständige Anbetung des Altarsakraments macht uns zu „Opfern“, vereint mit Jesus, einzigem wahrem Opfer der Liebe.
Unser Leben steht ganz im Zeichen des Gebets und der Arbeit, wie vom hl. Benedikt in seiner Regel so weise vorgesehen.
Das Ideal ist ein großes, unsere Antwort stets unangemessen, aber die Dankbarkeit dem Herrn gegenüber ist grenzenlos, weil wir von ihm ohne Verdienst unsererseits gerufen sind, Zeichen für das von uns mit Freude erwartete Himmelreich zu sein, nichts über die Liebe zu Christus zu stellen.


AUGUSTINERINNEN DES KLOSTERS „CORPUS DOMINI“
Cento, Ferrari

Ein wichtiger Jahrestag:
100-Jahr-Feier des Klosters
„Corpus Domini“

Verehrter Senator Andreotti,
vielen Dank für die Zusendung der Zeitschrift 30Tage, deren Chefredakteur Sie sind, und Ihren Brief. Wir haben uns sehr darüber gefreut.
Wir sind eine kleine Gemeinschaft von Augustinerinnen, die dieses Jahr zwei erfreuliche Ereignisse feiern kann: die 100-Jahr-Feier unserer Gemeinschaft in Cento – unsere Schwestern wurden 1905 von Modena hierher geschickt –, und den 50. Jahrestag der Einführung der täglichen Anbetung des Altarsakraments, die auf das Jahr 1955 zurückgeht.
Um diese Ereignisse gebührend zu feiern, haben wir einen kleinen Führer geschrieben und ein Buch (noch in Arbeit befindlich), mit denen wir anderen ermöglichen möchten, an unserem Leben Anteil zu haben. Gerne schicken wir Ihnen eine Kopie des Führers zu, der bereits veröffentlicht wurde.
Gerne schließen wir Sie und alle Ihre Mitarbeiter in unser Gebet mit ein
Ergebendst in Jesus, Ihre

Schwester Maria Giuliana O.S.A. und Gemeinschaft


BENEDIKTINERINNEN VON DER EWIGEN ANBETUNG DES KLOSTERS SAN PIETRO
Montefiascone, Viterbo

Chi prega si salva
(wer betet, ist gerettet)
zum Italienischlernen
Verehrtester Senator Andreotti,
Zunächst einmal herzlichen Dank für das Gratisabonnement Ihrer Zeitschrift 30Tage! Wir wissen dieses uns Schwestern gemachte Geschenk zu schätzen und finden die darin enthaltenen Artikel überaus interessant.
Wir lassen die Zeitschrift immer auf dem Tisch hier im Kloster liegen, bis die nächste Nummer kommt, so können sie alle sehen.
Wir sind eine kleine Gemeinschaft, aber eine, die intensiv das Charisma der Benediktinerinnen und Anbeter des Altarsakraments lebt. Besonders im Jahr der Eucharistie, ein wundervolles Geschenk, das uns Papst Johannes Paul II. machte, beten wir von ganzem Herzen für die wichtigsten Anliegen der Menschheit. Und wenn es uns, aufgrund unseres Alters, auch nicht einfach fällt, unser täglich Brot zu verdienen und denen, die an unsere Pforte klopfen, zu helfen, danken wir dem Herrn, daß er uns drei Ecuadorianerinnen geschickt hat, die den Wunsch haben, Christus in unserem Charisma zu folgen.
Mit dem Büchlein Chi prega si salva, Beilage Ihrer Zeitschrift, wollen wir ihnen helfen, ihre Schwierigkeiten mit der italienischen Sprache zu überwinden. Wir würden Sie gerne bitten, uns noch ein paar Kopien davon zu schicken für zukünftige Berufungen, die hoffentlich zahlreich sein werden.
Der Herr vergelte Ihnen alles, was Sie für uns Ordensfrauen im allgemeinen tun und was Sie für uns persönlich tun können.
Hochachtungsvoll,
Ihre Mutter Oberin und Gemeinschaft

Schwester Maria Matilde Imperatori O.S.B.







Die Feier des Jahres der Eucharistie in China


Momentaufnahmen vom Ausklang des eucharistischen Kongresses in Shanghai

Momentaufnahmen vom Ausklang des eucharistischen Kongresses in Shanghai

Exzellenz,
mit großer Freude kann ich Ihnen mitteilen, daß die vom Heiligen Vater eingeführte Feier des Jahres der Eucharistie auch in China großen Anklang finden konnte, da unsere Gemeinschaft der Eucharistie sehr zugetan ist und deren Geheimnis auch in ihrem Leben zu leben wünscht.
Wir haben hier in Shanghai einen offenen eucharistischen Kongress mit zahlreichen Priestern und Laien abgehalten; die von Weihbischof Msgr. Joseph Xing Wenzhi zelebrierte heilige Messe vom 24. September fand im Marienheiligtum Unsere Liebe Frau von Sheshan ihren feierlichen Ausklang. Mehr als 2.500 Gläubige empfingen dabei die Kommunion. Der Meßfeier ging eine feierliche Prozession voraus, die von unserem Marienheiligtum ihren Ausgang nahm und dann – von Gebeten und Gesängen begleitet – den Weg entlangzog, der zu dem Hügel führt, auf dem sich das Marienheiligtum befindet. Am Ende hatte ich selbst die Ehre, den Gläubigen den feierlichen eucharistischen Segen zu spenden, mit dem unsere Feierlichkeiten ausklangen.
Die beigelegten Fotos bezeugen das außergewöhnliche Ereignis, das wir, zu unserer großen Freude, in unserer Diözese Shanghai erleben durften.
Unsere Gemeinschaft wird auch weiterhin für die gesamte universale Kirche beten, und wir sind sicher, daß auch Sie stets dieses Teils der Kirche gedenken, der zwar klein ist, aber doch so lebendig an gelebtem Zeugnis.
Mit den allerherzlichsten Grüßen und besten Wünschen
Ihr Ihnen stets verbundener
Aloysius Jin Luxian

Mein verehrter und lieber Monsignore, über Ihren Brief und die Fotos von der eucharistischen Prozession habe ich mich sehr gefreut. Vielen herzlichen Dank! Wie schön wäre es gewesen, wenn Sie bei der Bischofssynode dabei gewesen wären; ich hoffe auf eine baldige Begegnung mit Ihnen, hier oder in Shanghai.
Die Zeitschrift 30Tage hat Ihr Interview veröffentlicht. Auch dafür meinen herzlichen Dank.
Gern schließe ich Sie in mein Gebet mit ein.
Ihr ergebenster

Giulio Andreotti




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