Rubriken
Aus Nr.09 - 2005
Kurznachrichten
30TAGE in der Welt
DIPLOMATIE/2
Neue Botschafter von Venezuela, Paraguay, Ecuador und Mexiko
Am 26. August wurde dem Papst in Castel Gandolfo das Akkreditierungsschreiben des neuen Botschafters der Bolivarischen Republik Venezuela überreicht: es handelt sich um Ivan Guillermo Rincôn Urdaneta. Der 55jährige Richter und Jurist war von 2000 bis 2005 Vorsitzender des Obersten Justizgerichts. Am 27. August war der neue Repräsentant Paraguays an der Reihe: Gerônimo Narváez Torres. Der 61jährige Karrierediplomat ist der frühere Generalkonsul in Mailand (1996-2000) und im brasilianischen Saõ Paulo (2000-2005). Am 29. August war der neue Botschafter von Ecuador an der Reihe: Francisco Salazar Alvarado. Der 75Jährige hatte dieses Amt bereits von 1984 bis 1988 inne. Am 23. September wurde dem Papst in Castel Gandolfo das Akkreditierungsschreiben des neuen Botschafters von Mexiko überreicht. Es handelt sich um Luis Felipe Bravo Mena. Der 53jährige ehemalige Dozent für politische Philosophie und Senator der Republik war seit 1999 Vorsitzender des nationalen Exekutivkomitees des Partido acciõn nacional (Pan).
DIPLOMATIE/1
Neue Nuntien in Afrika, auf der arabischen Halbinsel und in der Türkei
Am 4. August wurde der 53jährige Inder George Antonysamy zum Erzbischof und apostolischen Nuntius in Guinea, Liberia und Gambia ernannt. Antonysamy empfing 1980 die Priesterweihe und trat 1987 in den diplomatischen Dienst des Hl. Stuhls. Er arbeitete in den Nuntiaturen von Indonesien, Algerien, der Zentralafrikanischen Republik, Bangla Desh, Litauen und Jordanien. Am 20. September wurde er auch zum Nuntius in Sierra Leone ernannt. Am 24. August wurde der vietnamesische Erzbischof Pierre Nguyên Van Tot zum Nuntius in der Zentralafrikanischen Republik ernannt. Seit 2002 war er Nuntius von Togo und Benin. Am 24. August erfolgte auch die Ernennung des neuen Nuntius in Benin und Togo. Es handelt sich um den 59jährigen amerikanischen Michael A. Blume aus dem Verbiten-Orden, seit 2000 Untersekretär des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs. Von 1983 bis 1990 war Blume Provinzial seines religiösen Ordens in Ghana, Benin und Togo. Am 27. August wurde der 71jährige libanesische Maronit und Erzbischof Mounged El-Hachem zum apostolischen Nuntius in Kuwait, Bahrain, Jemen und Qatar ernannt, sowie zum apostolischen Delegaten auf der arabischen Halbinsel. El-Hachem, der seit 1959 Priester ist, war von 1970 bis 1978 für die Päpstliche Kommission der sozialen Kommunikationsmittel tätig, danach in der ersten Sektion des Staatssekretariats, dessen Bürovorsteher er 1993 wurde. Seit 1995 war er Bischof von Baalbek-Deir-El-Ahmar der Maroniten. Ebenfalls am 27. August erfolgte die Ernennung von Erzbischof Antonio Lucibello. Der 63jährige Kalabrese wurde zum Nuntius in der Türkei und Turkmenistan ernannt. Seit 1995 war er Nuntius in Paraguay.
OPUS DEI
Das goldene Priesterjubiläum von Javier Echevarría
An der Messe zum 50. Jahrestag der Priesterweihe des Prälaten des Opus Dei, Bischof Javier Echevarría Rodríguez, nahmen am Nachmittag des 22. September in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom u.a. Pier Ferdinando Casini, Mitglied der Abgeordnetenkammer, Minister Gianni Alemanno, der Senator auf Lebenszeit Giulio Andreotti und der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, teil. Die feierliche Messe in der römischen Basilike zelebrierte Echevarría selbst vor zahlreichen Bischöfen und Kardinälen, darunter Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano. Zu Beginn der Messe wurde das Schreiben von Papst Benedikt XVI. verlesen, in dem er „diese besondere Gelegenheit“ nutzt, um Echevarría „Unsere Wertschätzung und Unsere Liebe zu bezeugen.“ In seinem Schreiben läßt Benedikt XVI. die Stationen der priesterlichen Laufbahn Echevarrías Revue passieren und erinnert an die „vielen Mühen und Schwierigkeiten“, die er „mit Gottes Gnade überwunden hat“. Der Papst betont besonders den „wirksamen Dienst bei der so dringend nötigen Evangelisierung der heutigen Gesellschaft“, wie auch sein Wirken auf dem Gebiet der Kultur und Wissenschaft, sowie seinen Einsatz für die „vor nicht allzu langer Zeit gegründete“ Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz. „Besonders liegen Dir der Schutz des Lebens, der Familie und der Ehe wie auch die Bildung und die pastorale Betreuung von jungen Menschen am Herzen,“ heißt es in dem Schreiben weiter. Bei der Zeremonie war auch der Präsident der Italienischen Bischofskonferenz CEI, Camillo Ruini, anwesend. In seiner Homilie hat Echevarría mehrfach auf die Worte und das Vorbild des Gründers des Opus Dei, des hl. Josemaría Escríva de Balaguer, hingewiesen sowie auf seinen Vorgänger, den früheren Prälaten Álvaro del Portillo. „Der Herr hat mir das Geschenk gewährt, sein Wort verkünden zu dürfen, ihn vor den Menschen zu repräsentieren, von ihm als Werkzeug gebraucht zu werden. Und er hat mir die pastorale Leitung des Opus Dei anvertraut, eines kleinen Teils der großen Kirche,“ sagte Echevarría (siehe Ansa). „Helfen Sie mir nun dabei, daß ich diese Aufgabe erfüllen und das Werk meiner Vorgänger fortführen kann.“












