DAS COLLEGIUM GERMANICUM-HUNGARICUM
„Keine Angst. Für uns sorgt Jesus“
Derzeit beherbergt es 81 Studenten aus 45 Diözesen Europas. 1552 gründete der hl. Ignatius von Loyola das Collegium Germanicum-Hungaricum. Es diente der Ausbildung romtreuer Priester, die in jene Gegenden des Heiligen Römischen Reiches geschickt werden sollten, die zum Protestantismus übergetreten waren.
von Pina Baglioni

Papst Julius III. bestätigt die Gründung des Collegium Germanicum mit der Bulle Dum sollicita vom 31. August 1552, anonymer Meister, Collegium Germanicum, Rom.
Es wurde in den mehr als vierhundert Jahren seines Bestehens mehrmals geschlossen, wieder eröffnet und bezog neue Wohnsitze. Seit 1886 hat es seinen Sitz am jetzigen Ort. „Das frühere Gebäude, in dem wir hier untergebracht waren, nämlich das Hotel Costanzi, musste 1939 abgerissen werden. Mussolini wollte den Bahnhof Termini mit der amerikanischen Botschaft verbinden und brauchte dafür eine neue Hauptstraße, die Via Bissolati. Das Germanicum-Hungaricum sperrte den Weg und musste weichen. Das Gebäude, in dem wir uns jetzt befinden, konnten wir 1944 beziehen. Es ist eines der wenigen Großgebäude, die während des Zweiten Weltkriegs in Rom entstanden.“ Mit diesen Worten begrüßt uns Pater Franz Meures, der liebenswürdige und freundliche Rektor des Germanicum-Hungaricum. Vor der Wiedervereinigung Deutschlands war er neun Jahre lang Jugendseelsorger in Trier, Münster und Westberlin, später auch Provinzial der norddeutschen Jesuiten. Das Kolleg leitet er seit vier Jahren. Vier Jesuitenpatres und ein Bruder stehen ihm dabei zur Seite.
Bevor er uns die Tore des Germanikums öffnet, hält er einen Moment vor dem Gemälde eines anonymen Meisters an der Wand des Vestibüls inne. Im Mittelpunkt der dargestellten Szene sieht man Papst Julius III. Rechts von ihm Kardinal Giovanni Morone, maßgeblicher Experte für „deutsche Angelegenheiten“ in jener Zeit, als der Protestantismus auf dem Vormarsch war. Und ein entschiedener Förderer des Kollegs. Links auf dem Gemälde ist der hl. Ignatius von Loyola zu sehen; vor dem Papst knien die ersten, aus den deutschen Gebieten des Heiligen Römischen Reiches gekommenen Studenten in ihren purpurroten Talaren. Die berühmten „roten Krebse“, bzw. „gekochten Krebse“, wie sie damals im Volksmund etwas respektlos genannt wurden.
Das Gemälde erzählt von jenem 31. August 1552, als der Papst die Gründung des Germanikums mit der Bulle Dum sollicita bestätigte. Ein Institut, das Ignatius von Loyola für die Ausbildung romtreuer Priester wollte, die in die von der Reformation Luthers bedrohten Gebiete des Heiligen Römischen Reiches zurückkehren sollten.
Da sich auch die ungarische Kirche in einer schwierigen Lage befand, wurde 1580 das ein Jahr zuvor auf Initiative von Papst Gregor XIII. entstandene Collegium Hungaricum ans Germanicum angeschlossen.

Der Originaltext der Satzungen des Collegium Germanicum, von Ignatius von Loyola 1552 entworfen. Er enthält die „Lebensregel“ oder erste „Kollegsordnung“ des neu gegründeten Germanikums. Der Text befindet sich im Archiv des Kollegs.
Am Germanicum-Hungaricum werden 81 Studenten im Alter von 21 bis 36 Jahren ausgebildet. Sie stammen aus 45 Diözesen – davon 22 in Westeuropa, 23 in Osteuropa. Sie kommen hierher, nachdem sie den zweijährigen Grundkurs in Philosophie im Seminar ihres Bistums absolviert haben. Sie studieren an der Päpstlichen Universität Gregoriana bis zum Bakkalaureat in Theologie und im Aufbaustudium an verschiedenen anderen Päpstlichen Hochschulen in Rom (Lizenziat und Doktorat). Ob sie sich für die weitere Ausbildung im Germanicum-Hungaricum bewerben sollen, entscheiden ihre Bischöfe, die gewöhnlich nur junge Männer mit der entsprechenden Reife und überdurchschnittlichen Studienleistungen nach Rom schicken. Die Studenten kommen aus Deutschland, Österreich, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Luxemburg. Auch ein Schwede wird erwartet. „Offizielle“ Sprache des Kollegs ist deutsch; alle Studenten müssen natürlich auch italienisch lernen, um dem Studium in italienischer Sprache folgen zu können. Derzeit leben 68 der Studenten im Germanicum-Hungaricum. Die restlichen 13 sind nach Erwerb des Bakkalaureats zeitweise in ihre Herkunftsdiözesen zurückgekehrt, wo sie das Pastoraljahr verbringen. „Eine Praxis, die nur hier üblich ist: sechs, sieben Jahre in ein Kolleg ‚eingeschlossen‘ zu sein könnte den Bezug zur Realität verlieren lassen. Während des Pastoraljahres gehen unsere Studenten in eine Pfarrei oder eine kirchliche Schule, um dort praktische Erfahrungen zu sammeln, und die meisten werden während dieses Jahres zu Diakonen geweiht,“ erklärt Pater Meures. Am Ende dieses Jahres kehren sie zum Aufbaustudium ins Kolleg zurück. In der Zwischenzeit verständigen sich der Heimatbischof und der Rektor des Kollegs darüber, welche Spezialisierung im Studium für sie gewählt werden soll. „Aufgrund der kontinuierlichen Abnahme der Priesterzahl in den letzten vierzig Jahren, vor allem in Deutschland,“ erläutert Pater Meures, „brauchen die Diözesen heute vor allem Pfarrer. Dafür ist das Lizenziat ausreichend. Einige der Priester, die am Germanicum-Hungaricum studiert haben, werden wegen ihrer Sprachkenntnisse und ihrer Vertrautheit mit Rom und dem Vatikan schon bald zum Mitarbeiter ihres Bischofs berufen. Doch wenn z.B. in einer Diözese ein Experte in Kirchenrecht oder Liturgie gebraucht wird, wird vom Bischof ein Student beauftragt, in diesem Fach zu promovieren. Wir haben dieses Jahr jedoch nur drei Doktoranden. Und das ist bezeichnend in einer Zeit großen Priestermangels.“
Von den 68 derzeitigen Studenten des Kollegs sind 41 Seminaristen, 8 Diakone und 19 Priester. Eine solche Mischung ist selten in Rom. In vielen Kollegien gibt es entweder nur Seminaristen oder nur Priester; selten gibt es diese Mischung von Seminaristen und Priestern. Seit Jahrhunderten werden die Seminaristen des Germanikums in Rom geweiht, seit ca. 55 Jahren fällt der Weihetermin immer auf den 10. Oktober. Die Weihe findet jetzt gewöhnlich in der Kirche „Sant’Ignazio di Loyola“ statt: „Das ist für alle Verwandten und Freunde ein Festtag. Auf der Piazza Sant’Ignazio kann man beim Verlassen der Kirche traditionelle Kirchenlieder aus halb Europa hören: eine große Freude für alle!“.

Die 1949 geweihte Kirche des Kollegs mit dem großen Mosaik, auf dem der wiederkommende Christus, die Muttergottes und die Apostel dargestellt sind.
Im Kolleg könnte man eine Nadel fallen hören: es ist Prüfungszeit. Der große Innenhof, wo sich der Eingang zur Kollegskirche befindet, ist wie ausgestorben. Auf einem Podest an der Kirchenfassade steht die Statue des hl. Petrus Canisius, der von 1556 bis 1569 erster Provinzial der Oberdeutschen Jesuitenprovinz war. Diese Provinz hatte Ignatius kurz vor seinem Tod am 31. Juli 1556 gegründet. Im Innenhof, zwischen Palmen versteckt, befindet sich die Büste von Papst Gregor XIII. „Er konnte verhindern, dass das Germanikum schon bald en Ländern, mischen sich bei Tisch und können so einander besser kennen lernen. Wir haben Fünfer-Tische. Am Montagabend trifft sich an jedem Tisch eine kleine Gruppe, die von einem der Priesterstudenten geleitet wird. Für unsere neuen Studenten sind diese kleinen Gruppen ein wichtiger Bezugspunkt. Sie treffen sich jeden Montagabend, feiern die hl. Messe miteinander und essen gemeinsam. Danach treffen sie sich zu einem geistlichen Gespräch, welches mit einem gemütlichen Teil ausklingt.“ Im Germanikum gibt es klassische italienische Küche. „Das Olivenöl wird in unserem Landgut Villa San Pastore, zwischen Palestrina und Gallicano, hergestellt, etwa 35 Kilometer von Rom entfernt. Die Studenten verbringen dort ihre freien Tage, unternehmen im Umland Bergwanderungen oder pilgern am 26. September, zu Beginn des akademischen Jahres, zum Heiligtum Unsere Liebe Frau von der Mentorella.“
Unser Rundgang durch das Kolleg geht im Theatersaal weiter. Dort steht noch das Bühnenbild des letzten großen Theaterstücks: Die Komödie „Romulus der Große“ des Schweizer Dramaturgen Friedrich Dürrenmatt wurde für die deutsche Gemeinde in Rom aufgeführt. Es gibt hausintern auch Cabaret-Aufführungen und Komödien, „die manchmal auch dazu dienen, sich über den Rektor lustig zu machen,“ meint Pater Meures schmunzelnd. „Viele fragen sich, wie diese sehr beschäftigten Studenten auch noch die Zeit für Theateraufführungen und Konzerte finden. Es ist unser Ausbildungsziel, dass die Studenten als vielseitig gebildete Menschen das Kolleg verlassen, nicht nur theologisch und geistlich ausgebildet, sondern auch menschlich, kulturell und pastoral. Kurz gesagt, die akademische Ausbildung geschieht an der Universität, um alles andere kümmern wir uns im Kolleg. Im Sinne der jesuitischen Pädagogik wollen wir den bei uns studierenden Studenten das menschlich-geistige Rüstzeug geben, um in der heutigen Welt bestehen und einen wichtigen Beitrag für Kirche, Gesellschaft und Kultur leisten zu können. So etwas geht nicht mit Druck, sondern wir wollen ihnen die nötigen Freiräume geben, um zu reifen. Denn sie sind Erwachsene, und als solche werden sie von uns auch behandelt. Sie müssen lernen, in Eigenverantwortung ihre Zeit einzuteilen, um die Ausbildungsziele zu erreichen. Bei aller Freiheit und Eigenverantwortung, die wir den Studenten geben, erwarten wir Ausbilder von ihnen, dass sie uns in Klarheit und Transparenz darüber informieren, was sie tun. Sie können ins Kino oder ins Theater gehen, können studieren – wann und wie sie wollen, auch nachts. Wenn sie Probleme plagen oder sie den Eindruck haben, ihre Zeit zu vergeuden, können sie mit einem von uns sprechen – und ich muss sagen, das tun sie auch. Wir versuchen – soweit wir können – ihnen weiter zu helfen.“ Die typisch deutsche Nüchternheit des Rektors weicht einem Anflug von Gefühlen, als er sagt: „Diese jungen Leute sind für mich ein Grund des Wunderns und Staunens. Wie viel Leben steckt doch in ihnen! An ihren Gesichtern kann man sehen, dass sie froh sind und sich für das, was sie tun, begeistern können.“ Dann erzählt Pater Meures von einer sehr beliebten Aktion der Studenten des Germanicum-Hungaricum: der jährlichen Sieben-Kirchen-Wallfahrt, zu der die Hausgemeinschaft des Kollegs jeweils an einem Sonntag in der Fastenzeit aufbricht.

Der Wallfahrtsort „Mentorella“ auf den Prenestiner-Bergen.
Von den alten Kirchen Roms sind die Studenten begeistert. „Unsere dagegen gefällt vielen gar nicht.“ Und wenn wir uns so ansehen, was uns der resolute Pater Meures auf unserem Rundgang zeigt, können wir ihm nur recht geben. Tuffstein, Tuffstein, und wieder Tuffstein. Farbige Darstellungen findet man nur im großen Apsismosaik mit der Abbildung des wiederkommenden Christus, der Muttergottes und der Apostel. „Schon seit Jahren versuche ich, mir einen Reim darauf zu machen. Die Kirche wirkt wie eine Katakombe, als würde sie sich unter der Erde befinden. Sie wurde 1949 eingeweiht, und wer sie geplant hat, muss wohl die deutschen Städte im Kopf gehabt haben, die nach den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg nur noch rauchende Trümmerhaufen waren.“ Die Studenten versuchten manchmal, den Rektor dazu zu überreden, die triste Atmosphäre mit Bildern oder Statuen aufzulockern. Aber das kommt derzeit nicht in Frage, da die Botschaft der Kirche einzigartig ist. Genau hier, in dieser Kirche, wurde Heinrich Schlier, der evangelische Pastor und einer der größten Exegeten des 20. Jahrhunderts, als Konvertit in die katholische Kirche aufgenommen. Das war am 24. Oktober 1953. Und hier hat in den 1950er Jahren noch ein anderer – wenn auch aus anderen Gründen – berühmter Student des Kollegs gebetet: der Theologe Hans Küng.
In der Kirche zeigt uns der Rektor ein „Gotteslob“, das Gesang- und Gebetbuch, das nicht nur am Germanicum-Hungaricum in Gebrauch ist, sondern in allen deutschsprachigen Diözesen. „Man schenkt es den Kindern zur Erstkommunion, jeder gute Katholik nimmt es mit, wenn er zur Kirche geht,“ erklärt er. „Während die Gebete und Gesänge in Italien bis zum Konzil lateinisch waren, haben wir seit der Lutherischen Reformation Kirchenlieder in deutscher Sprache. Wir können uns auf eine vier Jahrhunderte alte Tradition stützen. Bei euch in Italien ist es damit nicht so weit her!“. Aber auch die ungarischen, slowenischen und slowakischen Studenten, wie auch die anderer Herkunft, wollten nicht ausgeschlossen sein. „Wir haben sie also gebeten, uns die zehn wichtigsten Lieder ihrer Liturgie-Tradition zu bringen und haben einen Kollegsanhang drucken lassen, der nun die Kirchenlieder der Herkunftsländer unserer Studenten enthält. Wenn ich mit ihnen singe, verstehe ich kein Wort. Aber es ist trotzdem schön!“.

Ansicht der Kirche „Santo Stefano Rotondo al Celio“ mit Zentralaltar und oktagonaler Altarschranke mit Episoden aus dem Leben des hl. Stephanus, ein Werk von Niccolò Circignani, genannt „Pomarancio“ (1517-1596). Mit der Zusammenlegung der beiden Kollegien Germanicum und Hungaricum 1580 wurde auch die Kirche Santo Stefano Rotondo Eigentum des Kollegs.
In der Zwischenzeit zeigt uns der resolute Rektor die anderen Wunder des Kollegs. Beispielsweise die herrliche Bibliothek: 100.000 Bände, 200 Zeitschriften. Oder die Bibliothek für Philosophie. Und das Archiv. „Viele Bücher werden uns von den Fratres maiores geschenkt, den ca. tausend ehemaligen Studenten, die überall auf der Welt im Einsatz sind, und unter denen auch Personen sind, die das Kolleg vielleicht nur ein Jahr lang besucht haben. Sie haben ihr Herz an Rom verloren, und das zeigen sie auf jede nur erdenkliche Weise. Einige von ihnen, die „Freunde von Santo Stefano Rotondo“, ein Verein mit Sitz in München, haben viel Geld gespendet für die Restaurierung von „Santo Stefano Rotondo al Celio“, eine der schönsten Basiliken der Welt und Eigentum des Germanicum-Hungaricum.“ Und das ist noch nicht alles: Auf einmal stehen wir auf der Terrasse, von der man einen wirklich atemberaubenden Ausblick hat. Da ist der Quirinalspalast, die Kalotte des Pantheons, Palazzo Montecitorio, Palazzo Madama und der der Malteserritter. Pater Meures aber hat uns hierher gebracht, um uns einen einfachen und schlichten Kirchturm zu zeigen, der uns gewiss nicht aufgefallen wäre. „Das ist die Christuskirche, die evangelisch-lutherische Kirche Roms. Unsere Zusammenarbeit ist sehr herzlich. In der Gebetswoche für die Einheit der Christen haben wir gemeinsam die Vesper gesungen. Unsere Studenten treffen sich oft mit ihren lutherischen Kollegen, die an der Gregoriana und anderen Päpstlichen Hochschulen studieren. Wir haben sie zu Beginn der Fastenzeit nach Villa San Pastore eingeladen.“
Apropos Studenten: hier sind drei, die sich eine kurze Pause gönnen: Moritz Schönauer (23) aus Wien ist im zweiten Jahr seines Bakkalaureats in Theologie. Andrija Milicevic (23) aus Zagreb schon im dritten. Und da ist auch noch Don Marco Schrage (34); er hat einen deutschen Vater und eine italienische Mutter, die aus der Gegend um den Gardasee stammt. Er kommt aus der Diözese Osnabrück in Niedersachsen und will an der Accademia Alfonsiana das Lizentiat in Moraltheologie erwerben. Wir fragen sie, welche Zukunftsvorstellungen sie haben und wie es um die Kirche in ihrer Heimat bestellt ist. „Das Hauptproblem ist der Priestermangel. Es ist schwer, unsere Glaubenswahrheiten zu vermitteln,“ erzählt uns der junge Mann aus Wien. In Kroatien stehen die Dinge etwas besser, erzählt Andrija: „Bei uns gab es vor zwanzig Jahren, nach dem kommunistischen Regime und während des Unabhängigkeitskrieges, eine große nationale Identifikation mit der Kirche. In der letzten Zeit ist dies schwächer geworden.“ Ganz anders sieht es für Pater Schrage aus. Er kommt aus einer Diözese in Norddeutschland. In den beiden größten Städten dieser Region machen die Katholiken 12% der Bevölkerung aus, nur knapp die Hälfte der Bevölkerung gehört einer christlichen Gemeinschaft an. Er erklärt uns, wie sich ein katholischer Priester dort zu verhalten hat. „Es ist schwierig, aber sehr interessant. Man muss demütig und geduldig sein.“
Sie werden als Pfarrer tätig sein. Alle drei. Moritz hat in der Pfarrei „Natività“ in Rom gearbeitet. Don Schrage in einer Pfarrei in Zagarolo, einem Städtchen nahe der Hauptstadt; Andrija in „Santa Maria in Trastevere“. Wenn sie von ihrer Erfahrung sprechen, leuchten ihre Augen vor Dankbarkeit: „Wie viel Menschlichkeit ist uns doch in diesen Pfarreien begegnet! Wie viel Leben: es ist wunderschön!“. Wir haben noch eine Frage: macht ihnen die Zukunft nicht doch ein wenig Angst? Die Antwort kommt dieses Mal von Andrija, dem Kroaten: „Keine Angst. Für uns sorgt Jesus.“