Startseite > Archiv > 01/02 - 2009 > Von Valencia zum Primas von Spanien
KIRCHE
Aus Nr. 01/02 - 2009

Kardinal Cañizares LIovera: Kurzbiographie.

Von Valencia zum Primas von Spanien



von Gianni Cardinale


Cañizares Llovera am Tag seiner Priesterweihe (21. Juni 1970).

Cañizares Llovera am Tag seiner Priesterweihe (21. Juni 1970).

Kardinal Antonio Cañizares Llovera wurde am 15. Oktober 1945 in Utiel, Erzdiözese Valencia, geboren. Er besuchte das Diözesanseminar von Valencia (1961-1964) und die Päpstliche Universität Salamanca (1964-1968), wo er im Fach Theologie das Lizenziat machte. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1970 erwarb er 1971 den Doktortitel in Theologie mit Spezialisierung in Katechese an der Päpstlichen Universität Salamanca. Von 1971 bis 1992 arbeitete er mit dem Sekretariat des Nationalen Katechesebüros zusammen (der Bischofskommission für katechetischen Unterricht). Von 1985 bis 1992 war er Sekretär der Bischofskommission für die Glaubenslehre.
1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Avila. 1996 wurde er Erzbischof von Granada, 2002 Erzbischof von Toledo und Primas von Spanien. Benedikt XVI. kreierte ihn bei seinem ersten Konsistorium vom 24. März 2006 zum Kardinal.
In der spanischen Bischofskonferenz war er unter anderem Mitglied der Ständigen Kommission der Bischofskonferenz (1999-2008), von 2005 bis 2008 war er Vizepräsident.
Er war der Gründer und erste Großkanzler der Katholischen Universität „Santa Teresa de Jesús“ von Avila (1994-1997).
Seit November 1995 ist er Mitglied der Kongregation für die Glaubenslehre und hat auch an der Abfassung der spanischen Ausgabe des Katechismus der Katholischen Kirche mitgewirkt.
Am 9. Dezember 2008 ernannte ihn Benedikt XVI. zum Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Kardinal Cañizares Llovera ist auch Mitglied der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei.“


Italiano Español English Français Português
  • Kontakte