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04 - 2007 >
Die Generalversammlung des Episkopats Lateinamerikas und der Karibik
Die Generalversammlung des Episkopats Lateinamerikas und der Karibik
von Stefania Falasca
Bei der Bischofssynode vom
Oktober 2005 gab Benedikt XVI. einigen südamerikanischen
Kardinälen gegenüber zu verstehen, dass die fünfte
Generalversammlung des lateinamerikanischen Episkopats in einem
Wallfahrtsort stattfinden solle. „Aparecida,“ lautete die
einhellige Antwort der Kardinäle, „ist das meist besuchte
Marienheiligtum in Brasilien.“ Der Papst war einverstanden und
versprach, bei dem Treffen dabei zu sein. Das Kirchentreffen in Aparecida
vom 13.-31. Mai steht unter dem von Benedikt XVI. im Juli vergangenen
Jahres approbierten Thema: „Jünger und Missionare Jesu Christi,
damit unsere Völker in ihm das Leben haben. Ich bin der Weg, die
Wahrheit und das Leben (Joh 14, 6)“. 266 Menschen – Mitglieder, geladene
Gäste, Beobachter und Experten – werden daran teilnehmen.
Zum zweiten Mal findet die Generalversammlung in Brasilien statt. 1955 (25. Juli – 4. August) war Rio de Janeiro Schauplatz der ersten Generalversammlung des lateinamerikanischen Episkopats. Thema: „Berufungen und Religionsunterricht.“ Bei dieser Gelegenheit wurde auf Wunsch von Papst Pius XII. der lateinamerikanische Bischofsrat (CELAM) eingerichtet. Die zweite Versammlung fand 1968 (28. August – 6. September) in Medellín, Kolumbien, statt. Das Thema lautete: „Die Kirche und der derzeitige Wandel Lateinamerikas im Licht des II. Vatikanischen Konzils.“ Bei der Eröffnung war Papst Paul VI. zugegen. Es war sein einziger Besuch auf dem südamerikanischen Kontinent. Die dritte Generalversammlung wurde 1979 (27. Januar – 13. Februar) in Puebla, Mexiko, abgehalten. Thema: „Die Evangelisierung in Gegenwart und Zukunft Lateinamerikas.“ Papst Johannes Paul II., damals am Beginn seines Pontifikats, nahm daran teil: es war die erste seiner 104 internationalen Pilgerreisen.
Die vierte Versammlung fand 1992 (12.–28. Oktober) in Santo Domingo statt und fiel mit dem 500. Jahrestag der „Präsenz des Evangeliums“ in Lateinamerika zusammen. Das zentrale Thema lautete: „Neuevangelisierung, Förderung des Menschen und christliche Kultur.“ Auch an dieser Versammlung nahm Papst Johannes Paul II. teil.
Zum zweiten Mal findet die Generalversammlung in Brasilien statt. 1955 (25. Juli – 4. August) war Rio de Janeiro Schauplatz der ersten Generalversammlung des lateinamerikanischen Episkopats. Thema: „Berufungen und Religionsunterricht.“ Bei dieser Gelegenheit wurde auf Wunsch von Papst Pius XII. der lateinamerikanische Bischofsrat (CELAM) eingerichtet. Die zweite Versammlung fand 1968 (28. August – 6. September) in Medellín, Kolumbien, statt. Das Thema lautete: „Die Kirche und der derzeitige Wandel Lateinamerikas im Licht des II. Vatikanischen Konzils.“ Bei der Eröffnung war Papst Paul VI. zugegen. Es war sein einziger Besuch auf dem südamerikanischen Kontinent. Die dritte Generalversammlung wurde 1979 (27. Januar – 13. Februar) in Puebla, Mexiko, abgehalten. Thema: „Die Evangelisierung in Gegenwart und Zukunft Lateinamerikas.“ Papst Johannes Paul II., damals am Beginn seines Pontifikats, nahm daran teil: es war die erste seiner 104 internationalen Pilgerreisen.
Die vierte Versammlung fand 1992 (12.–28. Oktober) in Santo Domingo statt und fiel mit dem 500. Jahrestag der „Präsenz des Evangeliums“ in Lateinamerika zusammen. Das zentrale Thema lautete: „Neuevangelisierung, Förderung des Menschen und christliche Kultur.“ Auch an dieser Versammlung nahm Papst Johannes Paul II. teil.