EINBLICK. Wie die Interparlamentarische Union strukturiert ist.
Ein privilegiertes Forum für ein gemeinsames Handeln
Die Ursprünge der
Interparlamentarischen Union gehen auf das Jahr 1889 zurück, als auf
Initiative zweier Parlamentarier, William Randal Cremer (England) und
Frédéric Passy (Frankreich), in Paris die erste
Interparlamentarische Konferenz abgehalten wurde, an der die Delegierten
von neun Ländern teilnahmen: Frankreich, England, Italien, Belgien,
Spanien Dänemark, Ungarn, Vereinigte Staaten, Liberia.
Im Laufe der Zeit konnte sich die Interparlamentarische Union von einer einfachen Vereinigung von Parlamentariern zu einer weltweiten Organisation mausern. Heute ist die IPU die älteste und umfassendste parlamentarische Versammlung der Welt, eine internationale Organisation, der derzeit Parlamentsvertreter aus 143 souveränen Staaten der Welt angehören. Sie stellt ein privilegiertes Forum für ein gemeinsames Handeln der Parlamente dar, mit dem Ziel, den Frieden und die Kooperation zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten und die parlamentarischen Institutionen zu stärken.
Die Interparlamentarische Union setzt sich aus nationalen Gruppen und Repräsentanten der jeweiligen Parlamente zusammen. Die nationale Gruppe wird durch Beschluß des Mitgliedsparlaments geschaffen, „den Gesetzen eines souveränen Staates entsprechend“. In jedem Parlament kann nur eine einzige nationale Gruppe geschaffen werden. Der derzeitige Präsident der Interparlamentarische Union ist der Präsident der italienischen Abgeordnetenkammer Pier Ferdinando Casini. Gewählt wurde er von der Versammlung am 19. Oktober 2005 mit 230 von 337 gültigen Stimmen. Sein Mandat dauert drei Jahre.
Die Organe der Interparlamentarischen Union sind: die Versammlung, der Rat, der Exekutivausschuß, der Koordinierungsausschuß der Frauen und das Sekretariat.
Das wichtigste Organ der Union ist die Interparlamentarische Versammlung (Art. 10-17 des Statuts). Einberufen wird sie zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst. 700 Parlamentarier erörtern hier in erster Linie politische, wirtschaftliche und soziale Fragen von internationalem Interesse und erarbeiten zu diesen Themen Entschließungen
An der Versammlung nehmen die von der jeweiligen nationalen Gruppe zugeteilten Parlamentarier teil: in ihnen muß wenigstens – soweit in der Gruppe vertreten – eine Frau Mitglied sein. Die Zahl der in der Versammlung vertretenen Parlamentarier hängt vom Bevölkerungsverhältnis der jeweiligen Staaten ab.
Im Laufe der Zeit konnte sich die Interparlamentarische Union von einer einfachen Vereinigung von Parlamentariern zu einer weltweiten Organisation mausern. Heute ist die IPU die älteste und umfassendste parlamentarische Versammlung der Welt, eine internationale Organisation, der derzeit Parlamentsvertreter aus 143 souveränen Staaten der Welt angehören. Sie stellt ein privilegiertes Forum für ein gemeinsames Handeln der Parlamente dar, mit dem Ziel, den Frieden und die Kooperation zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten und die parlamentarischen Institutionen zu stärken.
Die Interparlamentarische Union setzt sich aus nationalen Gruppen und Repräsentanten der jeweiligen Parlamente zusammen. Die nationale Gruppe wird durch Beschluß des Mitgliedsparlaments geschaffen, „den Gesetzen eines souveränen Staates entsprechend“. In jedem Parlament kann nur eine einzige nationale Gruppe geschaffen werden. Der derzeitige Präsident der Interparlamentarische Union ist der Präsident der italienischen Abgeordnetenkammer Pier Ferdinando Casini. Gewählt wurde er von der Versammlung am 19. Oktober 2005 mit 230 von 337 gültigen Stimmen. Sein Mandat dauert drei Jahre.
Die Organe der Interparlamentarischen Union sind: die Versammlung, der Rat, der Exekutivausschuß, der Koordinierungsausschuß der Frauen und das Sekretariat.
Das wichtigste Organ der Union ist die Interparlamentarische Versammlung (Art. 10-17 des Statuts). Einberufen wird sie zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst. 700 Parlamentarier erörtern hier in erster Linie politische, wirtschaftliche und soziale Fragen von internationalem Interesse und erarbeiten zu diesen Themen Entschließungen
An der Versammlung nehmen die von der jeweiligen nationalen Gruppe zugeteilten Parlamentarier teil: in ihnen muß wenigstens – soweit in der Gruppe vertreten – eine Frau Mitglied sein. Die Zahl der in der Versammlung vertretenen Parlamentarier hängt vom Bevölkerungsverhältnis der jeweiligen Staaten ab.